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Die Burschen in Schwadorf

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Als kleines aber feines LTC-Team sind wir am 26.11. zu dritt nach Schwadorf gereist. Wie auch bei uns findet dort heuer bereits das dritte Mal der Adventlauf statt.

Es war windig, allerdings nicht allzu kalt – ein guter Kompromiss, besser als Regen auf jeden Fall.

Florian:

Wieder ein auf und ab was Virusinfektionen anbelangt, daher keine großen Hoffnungen, wollte nur einen soliden Winterlauf hinlegen, nicht zu schnell beginnen und dann schauen was geht… Leider wie immer anfangs hinreißen lassen und 3:35 am ersten KM gelaufen, dann allerdings eingependelt zwischen 3:45 und 3:50 – am Ende war es ein 3:47er Schnitt, 6 Platz Gesamt (3. AK M30) – kann zufrieden sein.  Schauma dann bei unserem Adventlauf ob noch mehr geht 😉

Robert:

Da ich ja schon seit ein paar Wochen wieder regelmäßiger trainiere, hab ich mir gedacht vielleicht gibt’s ja ein zweites „IPA Wunder“.

Mein „IPA Wunder“ war der vorweihnachtliche Lauf in Apetlon 2015 über etwas mehr als 5,5km (gibt’s nimma). Dort habe ich aus dem Nichts eine – für mich – bombige Zeit hingelegt und so viel Motivation getankt welche nach 1,5 Jahren Abstinenz immerhin bis zu den ÖM in Obertrum 2016 ,wo ich eine Altersklassenmedaille erobern konnte, anhielt. Danach war wieder Schluß mit Training bis eben vor ein paar Wochen wo ich mich jeden Tag irgendwie motivieren muss etwas zu machen. Schwadorf war der erste Wettkampf seit Juli 2016 und kein „Wunder“,

aber ich war im Ziel froh dass ich mit meinen Buben mithalten konnte. Es geht wieder aufwärts – ich muss nur dabei bleiben 🙂

Klaus:

Nach 2 harten Laufwochen mit ca. 70km in der Woche, stand am 26.11.2017 der Lauf in Schwadorf am Programm aus dem vollen Training.

Mein Ziel war es mit der Vorbelastung um die 3:50/km zu laufen und am Trainer dran zubleiben da er das Vorhaben mit 3:45/km hat 😉

Erster KM viel zu schnell, zu spät reagiert als die Spitzengruppe weg ging und somit den Anschluss verpasst, dann alleine laufen müssen gegen den Wind nicht so lustig und den letzten KM noch iwie überstanden.

3:48/km über 6,6km ist zu diesem Zeitpunkt ganz ok! 😉

Weiter geht’s mitn Training…. Am 29.04.2018 muss ein großes Ziel erreicht werden 🙂

Jürgen in Slovenien

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Ljubljana Marathon

Nach einer langen Saison stand noch ein Marathon zum Saisonabschluss am Programm.

Um mein persönliches Vorhaben zu schaffen, rund um Österreich je einen Marathon zu laufen, hab ich noch einmal die Motivation aufgebracht und den Marathon in Ljubljana in Angriff genommen.
Die Vorbereitung hat mir dann kurz die lange Saison gezeigt, Achillessehnenreizung! Mit Schonung vor dem Wettkampf ging ich dann ohne große Erwartungen an den Start.

Mit rund 18.000 Startern, davon 15.000 Halbmarathonläufer, ging es dann um 10:30 Uhr los.
Nach 20 km stellte ich fest, der Fuß hält und ich kann meine Pace konstant auf rund 5:30 Minuten halten. Bei km 36 begann ich dann zu rechnen und es war dann wirklich möglich meine persönliche Bestzeit SUB 4 zu schaffen. Auf den letzten 2km noch einmal Gas gegeben und in einer Zeit von 3:55:59 über die Ziellinie.


Geschafft, dieses Mal konnte mich meine Familie glücklich im Zimmer empfangen!
Jetzt wird einmal gerastet und die Akkus neu geladen, damit das Jahr 2018 auch wieder erfolgreich in Angriff genommen wird!!

Geri’s erster Triathlon

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Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen… und einen Triathlon überleben!

ich weiß, dass der Spruch eigentlich ein bissl anders geht, aber 3 Kinder (2,6 und 8 Jahre) haben wir schon 😊.

Problemschwangerschaften waren´s…. alle 3.

Naja, eigentlich nur für mich – nämlich gewichtstechnisch.

Das Gewicht, dass meine Frau nach den Geburten wieder verloren hatte – hatte ich definitiv „gefunden“.

Irgendwann (muss 2011 gewesen sein) hab ich dann mit dem Laufen begonnen. Zuerst nur zum Spaß und um Gewicht zu verlieren, später dann mit mehr Ehrgeiz verbunden 10km Wettkämpfe (Stichwort Laufcup-Ost), Halbmarathons und Marathons.

Jetzt, endlich, beim Triathlon angekommen und im September meinen ersten (und sicher nicht letzten) Sprint in Podersdorf „überlebt“.

Soviel zu mir und als kleine Vorstellung eines neuen LTC Mitglieds.

Jetzt zum eigentlichen „Rennbericht“:

Der Wetterbericht hatte ja kein allzu freundliches Wetter angekündigt, aber 13° Luft- und 17° Wassertemperatur waren dann doch etwas unerwartet.  Der ordentliche Wind und etwas Regen haben die Sache dann noch so richtig abgerundet. Eigentlich ist mir das Wetter beim Training/Wettkampf ja recht wurscht, aber die Warterei war doch recht zach.

Schwimmen:

Zumal ich als Neuling keinen Neo mein Eigen nennen darf war´s im Wasser dann doch recht frisch 😊. Wellengang war auch nicht ganz ohne und bedingt durch meine perfekte Atemtechnik hätte ich die Trinkflasche am Radl ganz daheim lassen können.

Nach knapp 16 Minuten bin ich raus aus dem Wasser – hätte mir eine Zeit um 14 herum erwartet, naja was soll´s.

Wenigstens bin ich alles geschwommen (inkl. Ein paar Umwegen) – laut Garmin knapp 853m xD

T1:

5:12 – auch kein Wunder, wenn man das kleinste Paar Socken einpackt und ca. 4:45 zum Anziehen braucht. Vielleicht lass ich sie das nächste mal ganz weg. Zumindest am Radl. Wollte aber keine Blasen riskieren.

Rad:

„Ich schau mir den Sprint immer gerne an, unglaublich mit welchen Kisten die Leute da rumeiern“.

Diesen Gesprächsfetzen hab ich beim Bike Check-In von 2 „Kollegen“ außerhalb der Umzäunung aufgeschnappt.

Musste schon ein bissl grinsen, hab mein KTM Crossbike auf seinen Platz gestellt und mir so gedacht – na und, Hauptsache Spaß.

Ging auch ganz gut dahin und ich konnte ein paar Plätze gutmachen. Nach 37:30 und 32km/h Schnitt war der Part erledigt. Bin damit ganz zufrieden, bei dem Wind war für mich einfach nicht mehr drinnen.

T2:

Radl hin, Radschuhe aus, Laufschuhe an und gleich mal Richtung Bike-In/Out gestürmt.

Pretty smart und super aufgepasst in der Wettkampfbesprechung.

Kommando retour und unten raus.

02:45 ist zwar auch verbesserungswürdig aber immerhin schneller als vorher.

Run:

Ziel war unter 05:00min/km zu bleiben – ist sich mit 4:54min/km im Schnitt auch knapp ausgegangen. Hier wäre vielleicht ein wenig mehr drinnen gewesen. Ist aber nicht weiter tragisch.

1:26:26 ist ganz ok – hab da in allen 3 Disziplinen noch jede Menge Luft nach oben. Von den Wechselzonen will ich gar nicht erst reden 😊.

Ich bleib auf jeden Fall dran.

Zieleinlauf ist für mich immer etwas ganz Besonderes – normalerweise hab ich da immer unsre Kids an den Händen und sie lieben es ihren alten Papa ins Ziel zu ziehen. Diesmal leider nicht, der Hunger war größer und sie waren grad mit Pizzaessen beschäftigt xD. Muss diese Stelle hier gleich nutzen und mich bei meiner Frau und den Kindern bedanken, die immer dabei sind und jeden meiner „schwachsinnigen“ Ausflüge unterstützen.

Rainer’s Ironman 70.3 WM Adventure

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AN ADVENTURE FOR YOUR SOUL

Kaum daheim aus Chattanooga, heißt es für mich Radkoffer gegen Laptoptasche und Sportsachen gegen Business Kleidung tauschen und schon geht es wieder retour in die USA. Nachdem mein letzter Wettkampfbericht auch schon etwas länger zurück liegt, trifft sich das gut die Stunden im Flieger bzw. Flughafen für eine ausführliche Version zu nutzen. Und ich muss euch warnen, ist am Ende tatsächlich länger geworden wie eigentlich erwartet. Also los geht’s…

WAS BISHER GESCHAH – Das letzte Mal habe ich mich in dieser Form zu meinen Wettkämpfen in Neufeld und Tulln im Juni gemeldet. Danach waren 2 Wochen Urlaub im Juli angesagt, die ausschließlich als Training gedient haben. Für meine Verhältnisse konnte ich einen intensiven Trainingsblock in der pannonische Heimat absolvieren, wo als Abschluss der Mostiman auf dem Plan war. Gemeinsam mit einer Reihe von LTC’lern ging‘s an den Start und trotz schwere Beine hat der Trainingswettkampf seine Zweck erfüllt. Ergebnis: solide 2:07:15.

Nach weiteren 2 Wochen, hab ich mich kurz entschlossen für die Halbdistanz in Prag gemeldet. Der Bewerb war in diesem Jahr erstmals von der CHALLENGE Serie organisiert und ich muss vorneweg sagen, ich war total begeistert. Super Organisation zu einem Bruchteil der Kosten von den IM70.3 Bewerben. Noch dazu mitten in einer tollen Stadt, kann ich nur weiterempfehlen. Ich war da sicher nicht das letzte mal. Zum sportlichen gibt es eher weniger Gutes zu berichten. Obwohl ich mich sehr gut erholt von meinem mini Trainingslager gefühlt habe, war es ein rabenschwarzer Tag. SWIM – Nach den ganzen Rollingstarts endlich wieder mal ein Massenstart bei einem größeren Bewerb. Doch schon nach 200m erste Gedanken ans Aufhören mit blutiger Lippe, die ich mir im Startgemetzel geholt habe. Am Ende aber irgendwie trotzdem fertig geschwommen. BIKE – ebenfalls nicht wie erhofft, aber das geht in diesem Jahr einfach am besten, auch an schlechten Tagen RUN – Nach 5k Totalexplosion und Wandertag ins Ziel. Gestecktes Ziel verfehlt, aber gutes Training für den Geist 😉.

Schwimmen in der 17°C kalten Moldau in Prag
Finish in 4:42:06 (Gesamt 79 / AK 15)

In den folgenden Wochen waren der Fokus schon voll auf Chattanooga gerichtet. Obwohl sich schön langsam leichte Motivationsprobleme aufgetan haben, war es mir wichtig die Qualität im Training weiter hoch zu halten. Und am liebsten sind mir da Wettkämpfe, d.h. next stop Olympische Distanz Marchfeld bei den heimlichen Vereinsmeisterschaften. Nach dem Desaster in Prag ist es mit der Leistungskurve auch schon wieder nach oben gegangen und ich konnte zufriedenstellend in 2:04:08 (Gesamt 9 / AK 2) finishen.

LTC Laufduell beim Marchfeld Triathlon

Als nächstes war der Sommernachtslauf in Pama auf dem Programm. Die 10k konnte ich in 38:22 finishen, das sind leider ganze 2 min langsamer wie noch vor 8 Monaten beim Adventlauf in Mödling. Da habe ich es dann nochmal schwarz auf weiß gehabt, das mir die Verletzungen vom Frühjahr beim Laufen in diesem Jahr einfach zu viel an Substanz gekostet hat.

Als aller letzter Test vor Chattanooga war der Heimbewerb in Podersdorf auf dem Plan. Dabei hab ich mir am Sonntag die Olympische Distanz ausgesucht. Bekanntlich waren das in diesem Jahr nicht die einfachsten Bedingungen mit starkem Wind und Regen. Der Geh-, Hüpf-, Spring-, Schwimmteil ist dann flotter gegangen, wie erwartet. Speziell mit der Radperformance war ich hoch zu frieden. Das Radeln macht in diesem Jahr einfach echt Spaß.

Auf dem Weg zum 2. schnellsten Rad Split in Podo

Und selbst beim Laufen konnte ich endlich wieder mal einen 10er bei einer Olympischen unter 40min laufen. Mit Gesamtrang 5 und 1 AK (2:04:30) war ich mehr als zufrieden und gut gerüstet für Chattanooga.

DIE REISE KANN BEGINNEN – Die Wochen sind am Ende in Windeseile verflogen und plötzlich war es soweit. Es geht los zu meinem bis dato absolut größten sportlichen Highlight – IM70.3 WM in Chattanooga.

Nach dem Sauwetter vom Podersdorf Wochenende war jedoch am Montag nochmal Rad zerlegen und putzen, eine kurze Radausfahrt zum Auslockern inkl. Technik check und Packen auf dem Programm, bevor es am Dienstag via Frankfurt nach Atlanta ging. Im Flugzeug nach Atlanta war unschwer zu erkennen, dass noch einige mehr Passagiere dieselbe Destination haben. Der gemeine Triathlet neigt ja nicht unbedingt zu Understatement was Posing und Kleidung, wie Ganzkörper Kompression Kleidung, Finisher Shirts und diverse anderen M-Dot Utensilien betrifft. Und spätestens in Atlanta am Flughafen war das auf Grund der Radkofferschlange bei der Gepäckausgabe nicht mehr zu übersehen. Schließlich ist es die letzten ca. 200km von Atlanta nach Chattanooga mit dem Auto weiter gegangen.

Chattanooga im US Bundesstaat Tennessee, ist eine für österreichische Verhältnisse größere Stadt, in den USA grad mal ein Dorf mit ca. 167.000 Einwohnern. Mein Quartier war etwas außerhalb, einfach aus dem Grund, da zu dem Zeitpunkt wo ich gebucht hatte, die Hotels in Chattanooga schon voll waren. Die Lage vom Hotel war gar nicht mal so schlecht, in Mitten von riesigen Malls, Walmart und Restaurants. Zumindest war ich immer schön versorgt. Obwohl, gegen Ende der Reise war das ständige hin und herfahren (je nach Verkehr zwischen 10-30min) zwischen Stadt und Hotel auch schon etwas lästig.

Am ersten Tag nach der Ankunft ist es gleich mal in der Früh zum lockeren Laufen gegangen, um die Müdigkeit von der Reise aus den Beinen zu bekommen. Am Nachmittag bin ich erstmals in die Stadt zum Eventgelände, um mich zu registrieren. Das war am sogenannten Ross Landing in Downtown am Ufer des Tennessee Rivers gelegen. Dort angekommen geht es dann los mit der IM Gehirnwäsche. Die Expo ist nochmal größer wie bei den anderen Bewerben, überall das Worldchampionship Branding, die Poser aus dem Flieger und noch viel mehr von der Sorte und ich mitten drin…ich muss gestehen, das hat auch bei mir die Wirkung nicht verfehlt und ich hab das erste Mal einen leichten Anflug von Wettkampfstimmung bekommen.

Bedingt durch den Jetlag hat sich das frühe wach werden, jeden Morgen so gegen 3, von alleine ergeben. Somit war an Tag 2 die deutsche WK Besprechung um 8 Uhr früh eine willkommene Abwechslung. Dabei war die interessanteste Info, wir mögen doch beim Schwimmen nach der ersten Gerade quer zur Strömung, nicht direkt die eigentliche Eckboje, sondern die nächste Richtungsboje ansteuern. Durch die starke Strömung im Tennessee River wird es uns automatisch Richtung Eckboje treiben. Wir sollen aber nicht zu besorgt sein, beim WK werden noch zusätzlich die Schleusen beim Fluss aufwärtsliegenden Kraftwerk geschlossen. Damit sollte es nicht ganz so schlimm sein, wie bei den täglichen Schwimm Trainingsmöglichkeiten. Und tatsächlich, bei offenen Schleusen war es gegen die Strömung für mich hart eine 2:30/100m bei vollem Schub zu halten. Na bravo, immerhin sind 2/3 der Schwimmstrecke quer bzw. gegen die Strömung – aber wir sind ja hier bei einer WM. Zusätzlich wurde noch erwähnt, dass mit Neoverbot gerechnet werden muss- Wassertemp. liegt bei 25°C.

Da an diesem Tag am Nachmittag die Nationen Parade war und ich mir die Fahrerei sparen wollte, habe ich die Zeit genutzt und mir als nächstes den ersten Anstieg auf den Lookout Mountain mit dem Rad angesehen. Der Anstieg ist ca. 5km lang mit einigen Rampen, aber an und für sich gut zu fahren. Oben angekommen hab ich auch gleich noch einen netten Starbucks in mitten der Idylle ausfindig gemacht.

Falls es im Rennen am Sonntag so gar nicht gehen sollte, hatte ich schon mal einen Plan B – Einkehrschwung nach dem Anstieg 😊.

Nichts desto trotz, dachte ich mir beim Besichtigen, einmal oben am Plateau angekommen, ist das ärgste von der Radstrecke geschafft und von da an rollt es dahin. Zumindest hab ich das so aus dem Streckenprofil entnommen. Weiter besichtigt habe ich nicht und 3 Tage später bin ich eines besseren belehrt worden. Zurück von der Radausfahrt hab ich mir noch Abschnitte von der Laufstrecke angeshen. Und das nächste „na bravo“ hat nicht lange auf sich warten lassen. Ich hab gewusst, die Laufstrecke hat 300HM, so ein verrücktes auf und ab hab ich zuvor aber noch nicht gesehen. Spätestens da war es dann klar, das ist eine absolut WM würdige Strecke und es heißt sich eine gute Taktik zurechtlegen. Ansonsten kann das ganz grausam enden.

Anschließend war noch die Parade der Nationen. Leider sind nur ein paar Landsleute gekommen, es war aber trotzdem ein tolles Erlebnis, bei so etwas als Hobette mal dabei sein zu dürfen.

Österreich Delegation

Am 3 Tag hat mich dann der Jetlag voll erwischt. Geplantes Schwimmen gecancelt und den ganzen Tag komatös im Bett verbracht. Einzige Ausnahme war schnell mal für die nötigste Grundversorgung zum Walmart.

Nächsten Tag war schon das Damenrennen auf dem Programm. Erstmalig hat es 2 Rennen gegeben, wobei die Damen am Samstag den Vortritt hatten. Mir ist es übrigens auch wieder deutlich besser gegangen. So hab ich meine Sachen für das Einchecken am Nachmittag gepackt und das Frauen Rennen von Beginn weg angesehen. Und zu meiner Überraschung war doch kein Neoverbot beim Schwimmen für die Age Group Athletinnen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Leistungen der Frauen auf dem anspruchsvollen Kurs schon mal sehr beeindruckend waren. Als Zuschauer hat man schnell gemerkt, dass das hier ein besonderes Rennen ist – überall nur top Material zu sehen und die Leistungsdichte war enorm. Das sollte am darauffolgenden Tag bei den Männern nicht anders sein.

  

Eindrücke von der Laufstrecke – Daniela Ryf auf einen der unzähligen bergauf Abschnitte auf dem Weg zum Sieg(oben), Hoch zur Walnut Street Bridge (rechts unten) und Emma Pallant fliegt zu Platz 2 (rechts unten)

Im Anschluss an das Damenrennen war noch Rad/Wechselbeutel Einchecken angesagt, bevor es zurück ins Hotel ging, zum finalen Beine hochlegen.

Endlich war es soweit – RACEDAY. Nach einer kurzen Nacht und schnellem Frühstück im Zimmer, habe ich mich gegen 5:30 Richtung Wechselzone aufgemacht. Da hat es dann auch gleich mal die Info gegeben, dass wie schon am Tag zu vor bei den Damen, für die Age Grouper ebenfalls Neo erlaubt war. Zum Startprozess selbst ist noch anzumerken, dass es für die Age Grouper eine Kombination aus Wellenstart und Rolling Start innerhalb der Altersklassenwellen war.

Start der Pro’s war um 7:30, ich war zum Glück gleich in der nächsten Welle um 7:38, d.h. die Wartezeit bis dahin hat sich in Grenzen gehalten. Etwas Aufwärmen und nochmal meine Taktik verinnerlichen, die da war: Beim Schwimmen versuchen gegen die Strömung möglichst nicht in den roten Bereich, am Rad den ersten Anstieg auch bei den steileren Rampen möglichst unter 300W bleiben und bis zur Abfahrt nach ca. 35km das eigene Tempo fahren. Im Flachen anschließend möglichst Kräfte schonen für den anspruchsvollen HM.

Soweit so gut, nachdem ich mich in meiner Welle in etwa bei der 30min Schwimmzeit eingereiht hatte, ging es kurz danach auch schon los. Nach dem Sprung ins Wasser, war ich zunächst mal von den immer noch sehr warmen Wassertemperaturen überrascht. Aus meiner Sicht viel zu warm für Neo. Nichts desto trotz, zunächst waren mal die 300m quer zur Strömung zu absolvieren. Tatsächlich musste man etwas aufpassen, nicht zu weit abgetrieben zu werden. Für mich hat es aber ganz gut geklappt. Im Anschluss kam der schwierige Teil mit den 850m Stromaufwärts, bevor es die restliche Strecke retour zum Ausstieg ging. Dazu ist dann noch die aufgehende Sonne gekommen. Zum Glück konnte man sich einigermaßen an den Brücken orientieren, den die Bojen waren für mich kaum erkennbar. Nach 33:09 war das Schwimmen erledigt und wie geplant war ich nicht voll am Limit. Umso mehr bin ich mit der Zeit zufrieden.

Auf dem Rad waren zunächst einrollen und Rhythmus finden angesagt, bevor es nach ca. 7km auf den Lookout Mountain geht. Den Anstieg bin ich, ohne großartig in den roten Bereich zu kommen, mit 265 Watt im Schnitt rauf gehaxlt. Wie schon eingangs erwähnt, dachte ich, dass es jetzt einfacher wird und besser rollt. Das habe ich massiv unterschätzt, denn tatsächlich war es auf dem Plateau deutlich hügeliger als angenommen. Noch dazu war ich auf dem Abschnitt auch noch ziemlich alleine unterwegs und war froh als endlich die Abfahrt da war. Was die Leistung betrifft konnte ich mich den 230 Watt im Schnitt bis dahin voll nach Plan halten. Ab ca. km 50 hab ich es dann tatsächlich in eine Gruppe geschafft und Kräftesparen angesagt. Auch wenn es mir des Öfteren zu langsam geworden ist, hab ich mich nicht dazu hinreißen lassen, vorne rauszufahren und bin mit der Gruppe in T2 gefahren. Das konservative Radfahren sollte sich anschließend beim Laufen bezahlt machen. Am Ende konnte ich den Radteil mit den 1100 Höhenmeter in 2:34:49 absolvieren.

Anbei noch ein paar Telemetrie Daten:

Leistung durchschnittlich 211 Watt (NP 230 Watt)

Leistung relativ 3,06 Watt/kg (3,33 Watt/kg)

Trittfrequenz durchschnittlich 86

HF durchschnittlich148 S/min (HFmax 166 S/min)

Auf der Laufstrecke ist es gleich mal los gegangen mit dem fröhlichen auf und ab. Auf jeden Fall war das mit Abstand der herausforderndste Halbmarathon, den ich bis dato in einem Triathlon absolviert habe. Aber wie zuvor erwähnt, die Zurückhaltung beim Radfahren hat sich jetzt ausgezahlt. Mir ist ein absolut konstanter Halbmarathon mit 1:36:39 (1. Hälfte in 4:32min/km, 2. Hälfte 4:34min/km) gelungen, den ich teilweise sogar genießen konnte.

Am Ende hab ich das Ziel mit meiner Gesamtzeit von 4:50:55 (83 AK/632 Gesamt) erreicht und bin damit mehr als zufrieden. Mir ist noch nie so eine gute Renneinteilung gelungen. Mit etwas mehr Mut zum Risiko, speziell auf dem Rad, wären im Idealfall sicher noch 5-10min möglich gewesen. Auf der anderen Seite, kann das bei so einem Kurs aber auch schnell nach hinten los gehen und das wollte ich unbedingt vermeiden.

FAZIT – die WM Teilnahme war ein absolut großartiges Erlebnis und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Das Veranstaltungsmotto „AN ADVENTURE FOR YOUR SOUL bringt das schön auf den Punkt. Meine Empfehlung, falls ihr mal die Möglichkeit habt, überlegt nicht lange und nehmt den Slot. Ihr werdet das nicht bereuen. Weiters ist mir noch aufgefallen, dass die Leistungsdichte auch in den Altersklassen enorm ist. Speziell wenn man da vorne mitmischen möchte, ist das schon nochmal eine andere Liga. Und zu guter Letzt war auch der Hurrikan Irma mit Tennessee und der ganzen Veranstaltung gnädig. Am Tag nach dem Wettkampf sind noch leichte Ausläufer eingetroffen und das war schon äußerst unangenehm mit starkem Wind und Dauerregen. Zwischenzeitlich waren die Prognosen sogar noch schlechter.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle für das mitfiebern zu Hause am Live stream!!

Zusammenfassend für das Jahr 2017 war sportlich für mich so ziemlich alles dabei. Super Lauf Form bereits im Winter, 2 Monate Laufpause im Frühjahr auf Grund von Verletzung, überraschende Qualifikation und Teilnahme an der IM70.3 WM, in Summe 10 Triathlon Wettkämpfe (3x Halb, 5x Olympisch, 2x Sprint). Für die kommenden Wochen ist jetzt mal Off-Season angesagt.

Was 2018 betrifft, steht auf jeden Fall wieder Langdistanz auf dem Programm, Kärnten ist schon mal fixiert. Alles weitere wird sich bei mir vermutlich wie immer ziemlich spontan ergeben – if nothing is for sure, anything can happen!

Füzi in der Wachau

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Wachau-Marathon 2017…

…mein 7.Versuch über die 42,2km und mit Sicherheit der Schönste, Geilste, Emotionalste,…. – und der Erste mit negativem Split 😉

Nachdem´s im letzten Jahr beim Graz-Marathon nach über 5 Jahren Marathon-Pause auf Anhieb wieder funktioniert hat und ich meine alte Bestzeit aus dem Jahr 2011 mit 3:18:00 quasi eigestellt hab, lag der Wunsch nach mehr nahe. Das „Mehr“ sollte dann sein, einmal die 3h-Grenze zu unterbieten.

Da mir klar war, dass ich das Ziel nicht alleine schaffen werde, hab ich mich im letzten November mit Renate zusammengesetzt und wir haben das Projekt „Sub3“ gestartet. Weiters war mir klar, dass ich mit der Zeit die ich investieren möchte, die 20 Minuten die´s noch zu verbessern galt, nicht in einem Jahr schaffen werde. Somit war für heuer das Ziel, zumindest die Hälfte bzw. vielleicht ein bissl mehr zu holen.

Nach einigen Verschiebungen und Veränderungen meiner Herbst-Marathonpläne, die auch ein bissl Renates Flexibilität gefordert haben, war dann der Wachau-Marathon am 17.09. fixiert.

Nach den letzten Langen Läufen mit der von mir mittlerweile schon heißgeliebten „Endbeschleunigung ab 25km“, war ich, nach Meinung von einigen Seiten, sehr gut vorbereitet.

Anreise am Samstagnachmittag und Startnummernabholung in Krems, dann noch Pasta und Kaiserschmarrn in ausreichender Menge. Danach in´s Quartier nach Traismauer und noch ein kurzes Treffen mit einem ehemaligen Arbeitskollegen. Zum Abschluss noch ein „Gute Nacht“-Bier an der Bar und ab ins Zimmer.

Die eigentlich erwartete Nervosität will sich noch nicht recht einstellen. Eine relativ ruhige Nacht endet um 6:00 und nach kurzem Frühstück, dass mir auf´s Zimmer mitgegeben wurde, da ich dann doch nicht bis um 9:00 damit warten wollte wie´s der Wirt vorgeschlagen hat, geht´s wieder Richtung Krems.

Nach ein bissl Chaos auf der Suche nach einem Bus zum Marathon-Start in Emmersdorf, hab ich dann doch einen gefunden. In Dürnstein bleibt der Bus kurz stehen um weitere Starter mitzunehmen, da steigt zufällig ein Bekannter aus Mariazell ein … – der Tag ist gerettet, ich bin „nicht allein“ 🙂

Der Startbereich ist erreicht, alles noch sehr aufgelockert, immer wieder beginnt´s stärker zu regnen, aber eigentlich ist´s wurscht, denn jetzt bin ich schon da, jetzt muss ich durch. Richtig viele Menschen werden´s aber in der Startaufstellung dann eh nicht und auch Nervosität ist immer noch keine da… – doch ein bissl komisch.

Mit, auf meiner Uhr 1 Minute Verspätung, geht´s bei nur leichtem Nieselregen los. Die erste Kilometer einfach nicht zu schnell angehen, das ist jetzt das Wichtigste. Sehr schnell hab ich meinen Rhythmus gefunden und Kilometerzeiten um 4:24 sind eingestellt. Vor den Laben ein bissl ins Tempo investieren und dann „gemütlich“ und ohne Hektik trinken, somit bleibt auch die Pace konstant und das Getränk dort wo´s hingehört.

Beim ersten Halben in 1:32:54 durch und dann Richtung Spitz zum eigentlichen HM-Start, wo doch noch sehr viele Leute ausgeharrt haben um die Marathonläufer anzufeuern. Einfach ein geiles Gefühl als Einziger an einigen hundert Menschen vorbeizulaufen und zu wissen, der Applaus und die Anfeuerungen gelten genau nur MIR, da „passiert“ dann schon mal ein Kilometer in 4:10 😉

Weiter geht´s mit gleichbleibenden Kilometerzeiten bis 32km und dann der Moment „nur mehr 10, das könnt tatsächlich was werden unter 3:10“. Und spätestens bei Kilometer 35, wo keiner mit „einem Hammer“ gestanden ist, war dann klar, jetzt heißt´s nochmal alles rausholen.

Der mittlerweile wieder stärker gewordene Regen war zwar nicht unbedingt angenehm, aber zu dem Zeitpunkt auch nimmer wirklich störend. Nerviger waren da auf den letzten Kilometern eindeutig die vielen Walker die da sehr formatfüllend und selbstbewusst, da bewaffnet, teilweise ¾ der Straße für sich beansprucht haben :(.

Drei Kilometer vor dem Ziel hab ich dann, nach einem Blick auf die Uhr nochmal kurz hochgerechnet, dass mit letztem Einsatz auch noch der Wunsch von unter 3:05 möglich zu sein scheint. Deshalb nochmal den Turbo zünden, das funktioniert erstaunlicher Weise ohne Probleme, und mit einem letzten Kilometer unter 4:00, die entscheidenden 3 Sekunden ins Ziel gerettet. So nebenbei hab ich mich auf den letzten 7km von Rang 40 auf 25 vorgearbeitet und, aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes, die auch alle tatsächlich auf der Strecke überholt… – das hat zusätzlich motiviert.

Waschlnass, aber rundum zufrieden, geht´s durch die Endverpflegung zurück zum Kleiderbus, der gleich auch als Umkleide fungiert. Dort treff ich auch Christoph aus Graz wieder den ich vor dem Start kennengelernt und bei 30km überholt hab wieder. Sein Plan ist leider nicht ganz aufgegangen, die Haxn total kaputt, und die Heimfahrt mit dem Auto wird wohl eine Herausforderung. Er hat´s aber gut nach Hause geschafft.

Einfach nur umgezogen, denn Duschen wird eindeutig überbewertet, und wieder einigermaßen trocken, häng ich noch ein bissl in der Expo-Halle herum, bis ich dann zufällig meinen Freund aus Mariazell wieder treff. Er ist in Dürnstein einquartiert und müsste jetzt mit dem Taxi retour, daher fahr ich ihn (und Autofahren geht erstaunlich gut) natürlich die paar Kilometer zurück und der Nachmittag klingt mit einem guten Achterl aus Gols aus. Hätt ich nicht nach Hause fahren müssen, wär´s wohl noch ein längerer Abend geworden.

Am Heimweg noch ein ausgiebiges Abendessen im „Oldimer“ in Guntramsdorf und ein Telefonat mit Renate bzw. einer Stimme und Applaus aus dem Hintergrund (wer das wohl war!?)

Zuhause angekommen, dann doch noch die verdiente Dusche und ein Abschluss-Bier, danach noch einige Nachrichten beantworten und nochmal die Gratulationen auf Facebook, Garmin und Strava durchschauen 😉

Ein absolut genialer Tag geht zu Ende…

Spezieller Dank an Renate die wohl die richtige Mischung für mich gefunden hat und an mich geglaubt hat!

Und an Jana die das letzte halbe Jahr mit Motivation, Kritik und einigen längeren und auch ganz langen gemeinsamen Radausfahren zu dem tollen Ergebnis beigetragen hat.

Bis zum nächsten Marathon, dann hoffentlich mit einem 2er ganz vorne!

Martin bei den World Games of Mountainbiking

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Eine Woche nach meinem Langdistanz Abenteuer fuhren wir nach Hinterglemm um bei den „World Games of Mountainbiking“ teilzunehmen . Das Schöne bei dem Rennen ist, dass man sich während des Bewerbs immer entscheiden kann, ob man noch einen Berg „mitnimmt“ oder ins Ziel fährt…

Da wir bereits am Vortag angereist sind, habe ich mit meiner Freundin noch 2 Trails in Angriff genommen (Blue Line & den Hacklbergtrail). Die Trails waren mit dem Hardtail gar nicht so einfach zu fahren, da etwas Federung hinten fehlte.

Am Renntag frühstückten wir noch gemütlich, bevor ich mich an den Start begab. Mit ca. 900 Teilnehmern startete ich bei strahlendem Sonnenschein.  Ich nahm die 42km mit 1980hm in Angriff.

Es ging von Hinterglemm bis Saalbach leicht bergab, bevor es ca. 700m zur Panoramaalm im „Almauftriebmodus“ hochging. Da ich sehr weit hinten gestartet bin, hatte ich einige Fahrer vor mir. Überholen war bergauf noch bedingt möglich, aber beim der Berabpassage über den „Milka-Trail“ eher nicht mehr. So ging es relativ gemütlich wieder über Saalbach und nach Schönleitn. Hier zweigte die 31km Strecke ab.

Nochmals Gels und Getränke aufnehmen und dann  ging es ca 1100hm hinauf auf den Schattberg Ostgipfel. Mir ging es eigentlich sehr gut und ich genoss das Rennen bei strahlendem Sonnenschein. Auf der Limbergalm nochmals kurz stärken und dann weiter zum Ostgipfel. Am Ende fast 30% Steigung, d.h. kurz schieben. Vom Ostgipfel  dann über einen kurzen Trail zum Westgipfel. Auch hier wieder einige Schiebepassagen. Am Westgipfel angekommen, ist das Rennen für die 42km Distanz dann eigentlich gelaufen.

Jetzt nur noch dem Hackelbergtrail in vollen Zügen genießen und dann über Schotter und Wiesen Richtung Saalbach. Wichtig war, dass man sich beim Trail nicht selbst überschätzt und das richtige Tempo wählt. Leider haben sich auch heuer wieder einige überschätzt und deshalb waren 5 (!) Hubschraubereinsätze auf der Strecke notwendig.

Im Ziel nach ca 4 Stunden angekommen gemütlich mit den mitgereisten Kollegen die erfahrenen Elektrolyte in Form von Bier zu sich nehmen und dann zur Rennparty.

Wie vor 2 Jahren war es auch heuer wieder ein super Saisonabschluss. Dieses Rennen kann ich jeden Mountainbiker nur wärmstens empfehlen….

Wolfgang’s Saisonabschluss in Ebreichsdorf

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Saisonbilanz nach dem letzten Bewerb der Saison in Ebreichsdorf

Sonntag 0945 Uhr, der 10km Stadtlauf in Ebreichsdorf steht als Morgensport am Programm. Noch einmal All Out, Vollgas bis zum Anschlag, um eine durchschnittliche, oder sagen wir leicht überdurchschnittliche Saison 2017 noch mit einem persönlichen Rekord abzuschließen.

Der 10-er unter 40‘ wäre das Ziel. Nachdem ich im April im Rahmen des VCM beim 10 km Lauf dieses Ziel um 3‘‘ verpasst hatte.

39‘ 59‘‘ und 3 Zehntel später hab ich mein PB, obwohl ich schon nach 5km die HD in Zell/See in den Oberschenkeln anständig gespürt habe. Punktlandung könnte man sagen. Dank des mehrfachen Pushens vom Coach ist es sich knapp aber doch ausgegangen.

Somit kann ich mit einem kleinen aber feinen Erfolgserlebnis in die Pause gehen. Eine Pause die schon sehr notwendig geworden ist. War es doch die 3. Saison in Folge mit jeweils einer Langdistanz und 2 Halbdistanzen.

Das Hauptziel die Lange unter 10 Stunden zu finishen habe ich klar verfehlt. Der Stachel sitzt noch immer tief, denn das kann man halt nicht ein paar Tage später wieder ausbügeln. Die verpasste Quali in Zell hat zwar auch wehgetan, allerdings da gab es nicht allzu viel aus zu setzen, da die Leistung dort meinem derzeitigen Leistungsniveau entsprochen hat. Pech, dass gerade in meiner Ak bei diesem Bewerb die Leistungsdichte innerhalb der ersten 20 so hoch war.

Blöd auch, dass ich bei der HD im Mai in Barcelona, gemeinsam mit dem Rainer die Quali in der Tasche gehabt hätte, ich aber zu diesem Zeitpunkt schon alle meine Urlaubstage für 2017 verplant gehabt hatte und somit den Slot nicht genommen habe.

2 Stockerlplätze bei den Olympischen in Neufeld und Gerasdorf und ein 4. Platz beim Sprint in Großsteinbach sind eine sehr positive Seite des Jahres.

Nächste Saison liegt das Schwergewicht auf der HD und die Qualifikation für die WM in Südafrika (so a Überraschung), nachdem die Reisplanung schon voll angelaufen ist. Es bleibt eh nur eine Frage zu beantworten: Findet der Familienausflug mit einem oder zwei Rädern statt?

Wünsche allen und mir eine angenehme Off Season!

Flo auf der Donauinsel

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Letztes Rennen / letzte Motivation

nach dem Ironman 70.3 in Vichy (mein heuriges Saisonhighlight vor 2 Wochen) wollt ich doch noch ein weiteres Rennen als Saisonabschluss machen. Der Vienna Triathlon wurde heuer zum ersten Mal vom P3 Team veranstaltet und vom alten Termin im Mai auf den September verschoben – Anfangs der Saison hat mich das geärgert, nun kommt mir das aber entgegen.

Ich habe bereits zwei Mal auf der Donauinsel teilgenommen und mich daher schon gefreut als Abschluss was Bekanntes zu machen, da ich die Strecke gut kannte und die doch fast flache Strecke „angenehm“ zu „drücken“ ist 😉

Swim:
Von Wettkampf zu Wettkampf besser, Schnitt mit Neo hat sich auf 1:25er Schnitt eingependelt – damit eigentlich bei den Volkstriathlons immer weit vorne dabei – diesmal sogar 3. aus dem Wasser. Leider ist wiedermal die Schwimmstrecke kürzer als sie sein sollte. laut Uhr nur 1301m (18:34 – 1:25/100 m)

Radeln:
Meine schwächste Disziplin – da meine Wattkurbel seit Wochen spinnt keine gscheiten Werte gehabt, einfach versucht zu drücken was geht. Trotz meiner schnellsten 40km Zeit bis jetzt (lt. Garmin) – wieder einige Plätze verloren (nur 30.-beste Zeit). Strecke war dann in Summe allerdings 41,4km. (1:05:29 – 38km/h Schnitt)

Laufen:
Ziel war kein Seitenstechen und wenn möglich endlich <4:00 Schnitt den 10er bei einer Olympischen Distanz zu schaffen. Das ist mir diesmal zum ersten Mal gelungen (8.-beste Zeit). Seitenstechen war allerdings leicht immer wieder da – man stelle sich vor ich krieg das ganz weg 😉
(39:25 – 3:58/km)

Endzeit 2:06:06 PB (11. von 175 / 5. in der AK M35-39)

Im Großen und Ganzen super Abschluss, danke wieder an Teresa fürs Begleiten und Anfeuern – jetzt mal 1 Woche, in Worten „eine“ Woche, kein Sport, danach langsam wieder mit der Droge anfangen und ab Oktober wieder gscheit trainieren – es gibt ja gewissen Druck in der Szene die Quali für die 70.3 Ironman WM 2018 schaffen zu müssen 😛

Michelle beim Podo Sprint

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Als zweiten und zugleich letzen Wettkampf meiner ersten Triathlonsaison, stand Podersdorf am Programm!

Das Wetter war leider alles andere als Einladend. Starker Wind, hohe Wellen und Nässe machten mich, zwei Wochen nach meiner ersten Sprintdistanz, sehr unsicher !

Dank guten Zuspruches meines Freundes Chris und der Familie Pflamitzer ging es schlussendlich in den 17 Grad kühlen Neusiedlersee!

Der Startschuss fiel und meine Nervosität verflog. Viel zu sehr war ich mit dem Finden einer geeigneten Schwimmtechnik beschäftigt um an den hohen Wellen und “gehenden” Athleten vorbei zu kommen. Nach einer Schwimmzeit von 14:32 wechselte ich aufs Rad.

Mit Rückenwind, raus aus Podersdorf, vergingen die ersten Kilometer wie im Flug. Auf den letzten Kilometern wünschte ich mir nur meine südoststeirischen Wetterverhältnisse 😅 Mit solch einem Gegenwind kam ich in diesem Fall LEIDER noch NIE in Berührung!

Der zweite Wechsel klappte gut und schon ging es auf die Laufstrecke wo mich Wolfgang anfeuerte. Die ersten Meter fühlten sich ungewöhnlich angenehm an! Vom ganzen Geschehen abgelenkt bemerkte ich das ich von meiner vorgenommenen Pace abgekommen bin!

Dann sah ich meine Trainerin Renate. Sie erinnerte mich, dass es noch ein wenig schneller gehen kann bzw. MUSS!! Im Ziel wurden alle Strapazen dieses Rennens belohnt! Ich war einfach glücklich überhaupt ins Rennen gegangen zu sein!

Meine erste Triathlon Saison ist zu Ende und es gibt nur eines zu sagen : DAS TRIATHLON FIEBER HAT MICH GEPACKT!

Viele Höhen und Tiefen, harte Trainings und jede Menge Unsicherheit zahlten sich aus! Ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison und weis woran im Winter zu arbeiten ist 😏

Danke an meine Trainerin Renate für gute Zusprüche und oft ehrlich harte Worte!

Fast.Hard.Teresa

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Sprint Triathlon Nr. #3 – Fast (..der Wind).Hard (..die Wellen).Legendary (…ist er dadurch geworden)
Als Abschluss meiner ersten Triathlon Saison hab ich mich auf den Wettkampf in Podersdorf besonders gefreut. Heimrennen, sozusagen- was gibt’s Schöneres.

Das Wetter alles andere als optimal, war es mir eine grosse Ehre heute mit meiner Trainerin am Start zu stehen. An ein DNS war nicht zu denken, bin ich doch gegen Ende der Saison so richtig ins ‚Laufen’ gekommen. (Sprichwörtlich!)

Beim Einrichten der Wechselzone merke ich dass es heute einen zusätzlichen Gegner gibt: das Wetter! Da ich ein Kind des Sommers bin, muss ich heute stark sein! (17 Grad Wassertemperatur, 13 Grad Aussentemperatur, starke Windböen, regennasse Fahrbahn, nicht ganz meine Wunschbedingungen)
Beim Neopren reinschlüpfen wird’s mir wenigstens warm.

Und dann war er schon da. der Startschuss. Ich freue mich richtig ins Rennen zu gehen. Der letzte Wettkampf heisst gleichzeitig auch: Saisonabschluss.. das spornt an – also so schnell wie möglich ins Ziel!
haha, gleich beim Losstarten wird mir bewusst: eine Topzeit wird das heute keine! und so schmiede ich Pläne für meine After-season: Wellenreiten muss ich mal probieren (die heutigen Bedingungen haben mich definitiv eher ans Surfen denken lassen)
Meine Stärke beim Schwimmen konnte ich am heutigen Tag nicht ausspielen, das ‘Delphinspringen/Gehopse/Wandern’ war letzten Endes doch die schnellere Variante dem Wellengang des Sees Herr zu werden.

Auch beim Wechseln habe ich -aus meiner Angst zu Erfrieren – ein paar Sekunden mehr in Kauf genommen und eine Jacke übergeworfen- unnötig, definitiv!

Dann ab aufs Rad: meine Leistung bringe ich leider nicht ganz aufs Parkett- ich trete stark, bremse auf der regennassen Fahrbahn aber zu vorsichtig und verliere Zeit. Ja, mein Sicherheitsdenken! ..als Rookie sei es mir verziehen.
Der Wechsel aus meinen ‘nicht-Triathlon-Schuhen’ klappt wie geübt. ein Klettverschluss würde dennoch ein paar Sekunden sparen. Notiz an meine Wunschliste: Triathlon-Schuhe kaufen!

Beim Laufen geht es mir gut, ich kann meine Technik schön halten. Viele bekannte Gesichter (Family&Friends) feuern entlang der Strecke an. Das gibt Kraft. Die müden Beine sind schnell vergessen. Ich laufe Schritt für Schritt die 5km ab und schaffe es eine Pace unter 5:00/km ins Ziel zu bringen – hier ist eindeutig ein Aufwärtstrend erkennbar. Das motiviert.

Viele harte Trainings, viele Motivationslöcher, viel Zweifel zwischendurch, ABER: noch viel schönere Momente, tolle Atmosphären, supernette Fans (alle anfeuernden LTCler ;), grossartige Erfolge, neue Bekanntschaften und und und.. das alles hat meine erste Saison als Rookie mit sich gebracht.

…und dann zum Abschluss noch ein Stockerl in Podo – jetzt hab ich eindeutig Lust auf mehr und freue mich riesig auf die Vorbereitung für die nächste Saison und die vielen spannenden Wettkämpfe.

Meinen ‘Rookie-Status’ geb ich hiermit ab. der Triathlonvirus hat mich infiziert.

Finish: 1:17, 10. Dame gesamt, 3. AK