leicht und puristisch durch die landschaft gleitend, nach den wochen mit schweren tourenski eine willkommene abwechslung und herausforderung zugleich. mit top geräten vom langlauftestzentrum unter den hufen zogen wir unsre runden um die gnadenalm, gmiatlicher hüttnschmäh inklusive… bergläufe im rahmenprogramm, herz was möchtest du mehr?....
der elbrus ist doch auch ein schöner berg! fazit: spontane geistesergüsse entpuppen sich per se oft als kontrovers, vor allem wenn die vorbereitung gerade mal aus einem schau ma mal besteht. nachtruhe 00.15, tagwache 2.45, erster aufstieg stuhleck 4.45…. starkter nebel, stockfinster, drei meter sicht, natürlich mit gps aber ohne track… juhu … die ersten fünf male: rauf, felle am körper enteisen, anziehen, essen während der abfahrt…rauf, felle…zum glück wurde ich einstweilen eskortiert, danke jürgen! dann folglich der fauxpas - vielleicht ein schnelles supperl, bevor die hütte auf weihnachten macht? beim sechsten aufstieg ergab meine hochrechnung, dass ich nicht prognostizierte neun, sondern elf aufstiege benötigen würde um meinen fast-neuntausender am display stehen zu haben, inzwischen wieder nacht… lethargie macht sich breit, der geruch des verweigerten weihnachtsschmaus steigt mir in die nase, jetzt ist’s um mich geschehen…. ad acta, vorerst….
herbstzeitlose … ja auch in diesem herbst, es hat sie schon gegeben, die tage, an denen man sich fragt was man da eigentlich macht… die frühjahrsmüdigkeit schon im herbst besiegen? oder doch nur der aussichtslose versuch das schlechte gewissen befriedigen zu wollen… an der motivation scheitert es vorab nicht, aber plötzlich einen gang zurückgeschalten, springen die warnleuchten des körpers plötzlich auf rot, und so findet man sich all zu oft auf irgend einer pritsche, ein paar weiße mäntel ringsum… kann das der sinn der sache sein? aber was ist der sinn der sache überhaupt? man quält sich tagein tagaus, und das beste - man blecht auch noch dafür. fühlt sich am morgen wie ein greis, blasen áuf´, häute ´zwischen´, und zu wenig blut ´in´ den fingern… dem biss in meine herbstzeitlose nicht mehr ganz abgeneigt… aber warum sollte ich’s nicht mehr tun, wäre ja auch fad, so ganz ohne selbstgeißelung, und was würde man dann plötzlich mit der vielen freizeit anfangen? fischen war ich schon……
da schau i wieder mal auf unsere Webpage, und da wird nur ein Blog Eintrag dargestellt (normalerweise sinds 3)... na so a sch... auf zur Fehlersuche. Nach etwas herumdoktern kam i dann drauf, das es kein Fehler per se ist, sondern die "Aktualität" der Blogeinträge auf die letzten 90 Tage beschränkt is. Also gibts in den letzten Monaten nix, außer das der Fuhrmann Geld braucht, was den LTC Bloggern erwähnenswert wär? Also, es gibt zur Zeit 5 Blogger (Freiwillige jederzeit willkommen!!!!), Roberto Lang, Gumpi Gumpinger, Rosko Skocek, Rainer Fuhrmann und mi, den Kornhofer. I kann ja nur von mir redn, und i entschuldig mi immer selbst, denn i tu zur Zeit nix wirklich sportliches, und was i hin und wieder unter der Motorhaube dieser Webpage schraub, is des wirklich interessant? Damit wären wir bei der Kernfrage, die sich (zumindest) mir (und i denk a den anderen; -zu deren Verteidigung) stellt: wolln des die Leut wirklich lesen?? Die Wettkampfsaison is vorbei, wobei die Gschichtln meistens sowieso bei den Wettkampfberichten abgehandelt werden, was im Training passiert is a nit an Purlitzer wert, und was gibts sonst? Dabei is des genau ja, was einen Blog ausmacht, die Alltagsgschichtln, erheiternd, informativ und anregend aufbereitet. Wenn wer rean (zu Deutsch: weinen) will, kann a ja die ZIB1 schaun (wenn die noch ZIB1 heißt, sorry ORF, die Liebe is nimmer so frisch). Ein Blick in die Statistik verrät, das je Blogeintrag 120 bis 430 Leser kommen, also so uninteressant kanns ja nit sein. und auf Facebook gibts ja sogar an Mog-i-Knopf... So, damit setz i mir selber ein Ziel: pro Monat einen neuen Eintrag, so quasi als verfrühten Neujahrsvorsatz. Also wenn nix kommt, könnt Ihr mi gerne daran erinnern ;-) und a sogn, wenns interessant is, dann schreibn a di anderen vielleicht mehr!
Jetzt kann ich es schon kaum mehr erwarten. Form passt, Motivation passt - gsund bin ich auch noch und den Krankheitsteuferln zieh ich heuer sowieso eine über die Rübe . Nachdem es ja heuer im Frühjahr nicht so gut lief musste ich mein Ziel PB streichen - realistisch ist es aber zumindest unter 3h zu laufen. Notwendige Standfestigkeit hab ich mir bei langen Einheiten - die auch bei größter Hitze durchgezogen wurden - geholt. Am meisten Spass machen mir aber wieder die Auskotzeinheiten über 7 bis 10 km - hart am Limit laufend und auch bergauf durchgezogen. Jetzt fahr ich die Trainingsumfänge etwas zurück - will ja nicht an Übertraining scheitern. Wettkämpfe habe ich in Pama und Mödling mit für mich sehr zufriedenstellenden Ergebnissen absolviert - jetzt folgt noch Ebreichsdorf und dann gehts ab nach Berlin.
Hab mir dann als Saisonausklang noch ein besonderes Zuckerl rausgepickt. Drei Wochen nach Berlin findet erstmals im Rahmen des Wolfangseelaufes auch ein Marathon statt. Start ist in Bad Ischl und dann gehts über die Landesstraßen nach St. Wolfgang und anschließend noch die klassische Schleife. Bin schon gespannt wie es ist wenn man erst nach 18 km zum Falkenstein kommt und nicht schon nach drei km . Wird jedenfalls spannend und ein tolles Erlebnis.