Wettkampfberichte
Ironman Austria 2010
Beim größtem Triathlon spektakel waren heuer (nur) zwei LTC Athleten am Start:

Franz Taferner belegte Platz 304 in 10 Stunden 11 Minuten und
Thomas Grasi kämpfte sich in 12:08 als 1319. ins Ziel.

Herzliche Gratulation!!!

Vielleicht gibt´s ja bald einen Bericht von den Athleten...
 
Meine Premiere auf der OD in Neufeld
(die hohe Latte bzw. ein bewiesener Fall, dass die ÖBB auch mal zu früh kommt)

Ein persönlicher Bericht von Bernhard Beck:

Mein erster Bewerb in Neufeld und somit auch gleich mein erster persönlicher Wettkampfbericht auf unserer Website. 
Da ich ja Triathlon noch nicht allzu lange mache, wusste ich bis dato ja nicht viel über Neufeld:

a, Die Radstrecke kann unter anderem vor allem bei schönem Wetter aufgrund des Verkehrs sehr gefährlich sein, dass weiß ich bereits seit der Zeit also ich noch nicht mal im Traum an Triathlon gedacht hatte und in der BF noch nachschaute ob ich im 2. Liga Nord Fußball Team der Runde war, aber damals ist mir schon ein Artikel aufgefallen über einen gewissen Unfall des Führenden …

b, in Neufeld kleben die Füße am Asphalt fest beim Laufen (persönliche Erfahrung eines Vereinskollegen der dieses Jahr anscheinend den Kleber auf den Schuhen vergessen hat)

c, es wird ein "Triathlonfest" (steht zumindest 50x auf der BTRV Seite und der Robert hat es auch in seinem Blog angkündigt)

So da mir das a bissal zuwenig war hab ich mir schon am Vortag die Startnummer abgeholt und bin die Radstrecke abgefahren (mit dem Auto :-) man will’s ja nicht übertreiben). 

Mein erster Eindruck na ja für an Seewinkelindianer wie mich gibt’s doch recht viele "Berge" und bergab fahren ist bei meiner Kurzkarriere auf dem Rennrad auch noch net so mein Ding ... aber im Wettkampf ist eh immer alles anders.
Hab mir dann mein Startsackerl abgeholt und während ich so das Sackerl leer futtere und mit Robert und dem HSV Team plaudere fällt mir zum ersten mal der Bahnübergang und die Schranken auf ... 
Nach dem Robert ankündigt, dass er wenn der Schranken runter geht gleich mal den Bewerb hinschmeißt lach ich noch herzlich und denk mir nix weiter dabei ...

Am nächsten morgen komm ich in Neufeld an, Stimmung gut der Peter Biegert begrüßt mich freundlich und fragt mich nach meiner Latte :-) also bzw. fragt er mich ob ich den Michi Weiss kenne und das der heute meine Latte (Messlatte) sein wird. Na toll gleich mal so unter Druck gesetzt bin ich ganz baff und vergesse zu fragen ob er überhaupt mich kennt, wer interessant gewesen zu hören wie er reagiert :-)

In der Zwischenzeit sind auch schon alle anderen LTC´ler eingetruddelt und wir bereiten unsere Wechselzonen vor, machen unseren Fototermin und ehe ich mich versehe ist auch schon der Startschuss gefallen.

Schwimmen
Die ersten 100m gibt’s mal wie üblich Prügel, ein wenig merk ich den Wellengang, bei der ersten Boje kassier ich einen Magentritt und jemand liegt fast auf mir drauf, dann wecken mich die Hände von den Leuten aus meiner Schwimmtrance die andeuten nicht an den Steg zu schwimmen, dann der spannende Moment was zeigt die Uhr beim Landgang, 14 Minuten fuck - das wär schneller geplant gewesen :-) naja auf zur 2. Runde und dann endlich raus aus dem Wasser und rauf zur Wechselzone.

WZ1
kurzer Blick Franz Rad ist schon weg na eh klar , runter mit dem Neopren und da kommt auch schon der Christoph und macht sich mit einem Klapps bemerkbar. Dann beginn ich mit meinem Wechselzonenritual rein in die Socken, die dann nicht gut sitzen und die Schuhe und ... alles viel zu langsam, der Christoph ist gefühlsmäßig schon in Müllendorf als ich mich endlich aufs Rad schwinge.  

Rad
Die ersten Kilometer sammle ich mal alle ein die sich noch die Schuhe richten müssen, na wenigstens den Vorteil hab ich denk ich (waren wahrscheinlich beim Schwimmen um 2 Minuten langsamer. Nach Hornstein geht dann richtig die Post ab, Tempomäßig und auch windmäßig, als Angsthase fahr ich net so schnell wie die anderen bin aber bei den Anstiegen dann immer wieder dran. Erste Runde hab ich gut absolviert gefühlsmäßig. Hinter mir der Danetzky Gerhard der mich nach Hornstein mit einem Affenzahn überholt  und voll drin hängt. Bei den Anstiegen bin ich dann aber immer wieder dran und kann ihn überholen und hole auch noch den Weigel Markus ein und denk mir da geb ich jetzt noch Vollgas die letzten KM. Als 
ich dann in Neufeld um die Ecke komme, seh ich wieder den kleinen Chinesen der am Boden liegt und Fotos macht nur diesmal blitzt nicht sondern er winkt mir langsamer zu fahren. Ja weiss eh die WZone kommt keine Angst. Aber dann seh ich die Schranken und bereits einige Trias stehen wutenbrannt davor und der Peter Biegart versucht gerade die Meute zu besänftigen, ich denk mir super gestern noch gelacht und bin im ersten Moment extrem stinkig, in Summe schätze ich standen da schon 20 Athleten, Gerhard Danetzky gesellt sich auch zu mir und auch der Markus Weigl und wir sind uns einig "so a schass" und staunend schauen wir zu wie die ÖBB das erste Mal in unserem Leben zu früh kommt. 
Angefressen überleg ich ob ich nicht gleich aufhören soll aber aufgeben is sowieso
blöd also renn ich halt mit den anderen los während wir mit "und jetzt vollgas" angefeuert werden vom Peter. 

WZ2
kurzer Plausch während dem Wechseln mit meinem Radnachbarn denn es auch erwischt hat und der auch nimma motiviert ist, wurscht gemeinsam rennen wir los

Lauf
beim Verlassen der Wechselzone werd ich dann von Max Kornhofer und Begleitung und vom Gumpi und meiner Family angepeitscht und ich denk mir los geht’s, aber irgendwie verliert sich der Wille im Laufe der KM und ich merk auch gefühlsmäßig das Tempo stimmt nicht wirklich, da könnte mehr gehen, aber irgendwie geht sich net mehr aus ... nach 02:23:41 ist’s dann vorbei und meine Premiere überstanden

Persönliches Resume und Fazit

Schwimmen -  "Oarsch" dachte mir da wär mehr drin - nach dem Ergebnis der MD auf der Donauinsel, böse Zungen behaupten ja, dass dies am konsequenten Schwimmtraining liegt vor allem am Dienstag wo sich neben Tratschen und Philosophieren nicht mehr als 1Km zeitlich ausgeht :-), auf meinen beruflichen Reisen in Bukarest im Hotel bin ich immer verdammt schnell, Becken ist wohl wirklich net 25 m den Verdacht hat ich immer schon

Rad - naja, wenn ich die ÖBB Zeitstrafe wegziehe

Laufen - Qualität (der Zeit) kommt vom quälen und dass ging net wirklich gut in Neufeld

Wechsel - bekommt ab jetzt einen fixen Plan in meinem Training, Socken werden gestrichen! Schlafe aber jetzt jede Nacht mit Neo und zieh ihn der Früh ganz schnell aus

Super natürlich, dass wir mit der Mannschaft gewonnen haben, gratuliere euch Burschen, vor allem dem Franz weil er seinen Sturz so super weggesteckt hat und natürlich dem Christoph weil er nicht mehr am Asphalt festklebt sonder nur mehr schwarze Striche hinterlässt so wie er abgeht, und natürlich dem Robert, aber was anderes erwarten wir uns vom Obmann ja auch net 

Kurz nachdem Bewerb hab ich gesagt, ich starte da nicht mehr, aber heute sag ich, ich will der ÖBB nächstes Jahr beweisen, dass ich schneller bin ... und es war natürlich ein "Triathlonfest"

Zeiten bei www.pentek.at



Gruppenfoto der Helden von Neufeld: Jürgen Sponer (Premiere Triathlon), Christoph Gesperger (Premiere Katastrophenschwimmzeit), Bernard Beck (Premiere
Olympische Distanz), Rainer Bitterhof (Premiere Triathlon), Gerhard Danetzy (Premiere ÖBB Wartezeit), Thomas Grasi (Premiere Penaltybox), Franz Taferner (Premiere After-Sturz), Robert Lang (Premiere Top 6)

 
Liebe beflügelt – 11. Parndorfer Stadtlauf

1. Pluspunkt: Ich hab noch nie so ein fettes Startsackerl gesehen, obwohl mir die Kinder eh immer alles wegessen.

2. Pluspunkt: 8 LTC´ler am Start, Helmut Weiss ist glaub ich dann doch nicht gestartet und der Rainer hat das Tempo gemacht für Gischi und Gerhard „Jakob“ Zeis. „Der läuft, wie ein Uhrwerk!“ hat der Jakob nur so gestaunt, tja das kann er, der Rainer.

Deshalb hat er den Wolfgang in Love (der übrigens in Weiden nochmals umdrehen musste, weil er das Guten-Morgen-Auf-Wiedersehen-Bussi für die Sonja vergessen hat) in unglaublichen 39:38 ins Ziel gebracht – Altersklasse 6. Platz!!! Net schlecht. Den Gerhard haben die zwei auch gleich mitgenommen und ebenfalls in 39:50 ins Ziel gebracht – Altersklasse 8. Platz! Danach gleich der Fritz Reindl, der ja morgen auch in Neufeld gemeldet ist in 40:21 – ob er morgen startet hängt vom Wetter ab, sagt er, daunn schaut´s für morgen eher schlecht aus.

Der Siegi Werner war auch wieder mal am Start in 45:01 – hält was er vorm Start verspricht, aber die 1 Sekunde hättest auch noch andrücken können!

Tja, dann war da noch Ich: Hab´s in 50:41 (auf meiner Uhr 50:15), also nehm ma 50:15 geschafft – leider kein Pokal, aber Ziel erreicht, Altersklasse Platz 5.

Die Claudia Lehner ist angefressen, keine wirkliche Verbesserung zum Brucker Stadtlauf, ich kann jedoch bezeugen, dass sie ur-brav trainiert.

Fazit: Der Wolfgang hat uns gezeigt, wie der Hase läuft, erschlankt und verliebt schwebt er mit einem Lächeln ins Ziel!!! Müss ma uns halt auch alle verlieben J

 

Lg und bis zum Pamaner Lauf eure Me



 
Hitzeschlacht Stubenbergsee

Nachdem ich jedes Jahr bei den gleichen Wettkämpfen starte, was auf die Dauer langweilig wird, hab ich mir heuer gedacht, ich schau mir mal andere Veranstaltungen, als die altbekannten an. So hat es mich an den Stubenbergsee verschlagen. 2 Wochen nach dem 70.3 in St. Pölten und eine Woche vor der Olympischen Distanz in Neufeld passt doch ein Sprint optimal. Anreise also am Freitag Abend, Pension mit Seeblick, 30 Grad im Zimmer, was kann da noch schief gehen. Die Temperatur war auch am Samstag Morgen nicht viel weniger, beste Voraussetzungen für einen heißen Wettkampf mit anschließendem Herumliegen am See. Gottseidank war der Start der Sprintdistanz schon um 9 Uhr. Von Anfang an also Vollgas, wie bei einem Sprint halt so üblich. Schwimmen war entgegen meinen Erwartungen mit Neopren, was mir natürlich entgegenkommt, egal wie warm es ist. Die Radstrecke (eine Wendestrecke) war ziemlich hügelig, oder eher für einen Flachländer wie mich gebirgig. Aber was solls hab ich mir gedacht, wos raufgeht, geht’s ja auch wieder runter. Nach den 20km und etwas Hektik beim Absteigen vom Rad und in der Wechselzone (Sprint is halt doch kein Ironman), begeb ich mich dann also auf die flache Laufstrecke rund um den See. Mittlerweile knallt die Sonne richtig runter und die Beine fühlen sich nach dem doch eher harten Radfahren nicht mehr ganz frisch an. Nach 2 km finde ich dann aber doch meinen Rhythmus und kann – welch ein Wunder – noch den ein oder anderen Athleten überholen. Als gesamt 9.  komm ich also ziemlich paniert ins Ziel. Bin super zufrieden mit dem Wettkampf, obwohl ich doch ein wenig die Hitze und die Halbdistanz von St. Pölten noch gespürt habe. Aber als Trainingswettkampf zum Durchputzen wars optimal. Nach einer Abkühlung im See schau ich mir an, wie die Teilnehmer der Mitteldistanz und der Olympischen Distanz, die auch an dem Tag ausgetragen wurden zu leiden haben und bin froh, dass ich meinen Wettkampf schon hinter mir habe – es hat mittlerweile 34 Grad.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, Stubenberg ist auf alle Fälle einen Besuch Wert. Ein netter Bewerb in schöner Gegend, der nicht so überlaufen ist, wie die bekannteren Bewerbe. Für nächstes Jahr also sicher wieder eine Option, vorallem die Mitteldistanz wegen der interessanten Distanzen von 1,7km Schwimmen, 60km Rad und 14km Laufen. Next Stop Neufeld.

 
Brucker Stadtlauf 2.0

Der Brucker Stadtlauf kommentiert von Fritz Reindl und Irina Ciboch.

Hier der Bericht von Fritz über die Brucker Meile:

Spontan habe ich beschlossen am Samstag in Bruck/Leitha zu starten, über die Meile 1609m und über den 5400m Lauf. Die Meile deshalb weil es
doch etwas ungewöhnliches ist, und zweitens wollte ich schauen ob ich noch schnell laufen kann, den nur gemütliches Dauerlauftraining
und nachher Bier trinken wird ja auch fad mit der Zeit:-)
Fast hätte ich dann den Start versäumt, durch das Aufwärmen in den Brucker Seitengassen, fand ich erst 1min vor Beginn zum Start:-)
Und dann ging gleich die Post ab, Lukas Pallitsch lief gleich vorne los, dann hinter ihm, der ungarische Vorjahressieger über die 10.000m,
der es übrigens auch heuer wieder schaffte die 10.000m für sich zu entscheiden, dann ein Läufer aus Korneuburg mit dem ich mich nachher unterhielt,
und er mir erzählte das er so im Schnitt 120km trainiert die Woche und heuer im Herbst den Marathon in 2.35h laufen will:-), dann Robert Sadtke
vom HSV, ja und ich. Wir vier liefern dann vorne weg, wobei sich Lukas Pallitsch schnell absetze,  knapp hinter ihm der Läufer aus Ungarn,
und dann wir drei. Ich hab mich dann gleich bei Robert Sadtke angehängt, und wir sind gemeinsam die 1. Runde in 2,20min durchgelaufen. Dann plötzlich
ein Ausfall von Tina Parits, die sich schwerer verletzt haben dürfte.
Ich hab dann gemerkt in der 2. Runde das ich doch noch wesentlich schneller laufen kann, und bin dann ca. 200m vor dem Ziel nach vorgelaufen und wollte den
Korneuburger der an 3. Stelle lag, und ca. 100m vor mir,  noch einholen, dann bin ich die letzten 80m voll gelaufen, und konnte ihn aber um 1 Sekunde nicht mehr erwischen.
Dann war ich halt am "unglücklichen" 4. Platz gelandet in 5min07sec.  Der Sieger Lukas Pallitsch in 4min 30sec, bei den Frauen die Läuferin aus Eisenstadt Veronika Gabriel.
Anschließend lief ich noch die 5400m wo ich auch ziemlich flott begann, doch dann durch den Park am Schotter, da war ich bald platt,
und kam knapp in 20min ins Ziel.
Man muss auch sagen das es für alle Läufer nicht einfach war an diesem heißen Tag zu laufen! Ansonsten kann ich  nur jedem empfehlen einmal eine Meile zu laufen, wie sich das nachher anfühlt:-)
Auf jeden Fall war der Brucker Stadtlauf´ein voll gelungenes Event vom HSV Kaisersteinbruch, und genug LTCler waren auch am Start!!

Wenn`s noch interessiert ich hab in den Geschichtsbüchern nachgelesen, Roger Bannister war der erste Läufer der die 4min Grenze über die Meile brechen konnte, am 6.Mai 1954 in 3min59sec.

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ein paar Fotos vom Brucker Lauf in der Fotorubrik unserer Homepage.

Irina Ciboch´s Rückblick auf den Brucker Lauf:

Der Fritz hat ja schon ein wenig berichtet, ja, es war heiß und das machte die 10 km Strecke nicht einfacher. Der Lauf selbst ist wirklich schön, mal Waldboden, mal Wiese, mal Schotter, eine schöne Kulisse in der Stadt, dann beim Schloß vorbei in den wunderschönen Harrach-Park, über Brücken, neben der Leitha und das Ganze zweimal (sponsored by Bruck Tourismus)

Ein paar Pokale haben wir auch mit nach Hause nehmen dürfen, obwohl sich einige eine schnellere Zeit vornahmen.

In den Altersklassen wurden die Claudia Lehner zweite, der Rudi Tobler dritter und ich (Irina) konnte auch noch einen dritten Platz nach Hause nehmen, obwohl ich die langsamste 10km-Zeit meines Lebens lief, auch die Schafe im Harrach-Park, die immer laut „Mähhhh“ riefen halfen mir da nicht wirklich weiter.

Die Erfolge von Fritz Reindl kann man in seinem Bericht nachlesen, dann waren noch der Robert Skocek am Start, Walter Müller, Wolfgang Gisch und Gerhard Jakob Zeis.

So, als nächstes treffen wir uns dann alle in Parndorf, natürlich alle in Top-Form mit Top-Zeiten und Top-Platzierungen!

Bis dann eure Me


 
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