Wettkampfberichte
Liebe beflügelt – 11. Parndorfer Stadtlauf

1. Pluspunkt: Ich hab noch nie so ein fettes Startsackerl gesehen, obwohl mir die Kinder eh immer alles wegessen.

2. Pluspunkt: 8 LTC´ler am Start, Helmut Weiss ist glaub ich dann doch nicht gestartet und der Rainer hat das Tempo gemacht für Gischi und Gerhard „Jakob“ Zeis. „Der läuft, wie ein Uhrwerk!“ hat der Jakob nur so gestaunt, tja das kann er, der Rainer.

Deshalb hat er den Wolfgang in Love (der übrigens in Weiden nochmals umdrehen musste, weil er das Guten-Morgen-Auf-Wiedersehen-Bussi für die Sonja vergessen hat) in unglaublichen 39:38 ins Ziel gebracht – Altersklasse 6. Platz!!! Net schlecht. Den Gerhard haben die zwei auch gleich mitgenommen und ebenfalls in 39:50 ins Ziel gebracht – Altersklasse 8. Platz! Danach gleich der Fritz Reindl, der ja morgen auch in Neufeld gemeldet ist in 40:21 – ob er morgen startet hängt vom Wetter ab, sagt er, daunn schaut´s für morgen eher schlecht aus.

Der Siegi Werner war auch wieder mal am Start in 45:01 – hält was er vorm Start verspricht, aber die 1 Sekunde hättest auch noch andrücken können!

Tja, dann war da noch Ich: Hab´s in 50:41 (auf meiner Uhr 50:15), also nehm ma 50:15 geschafft – leider kein Pokal, aber Ziel erreicht, Altersklasse Platz 5.

Die Claudia Lehner ist angefressen, keine wirkliche Verbesserung zum Brucker Stadtlauf, ich kann jedoch bezeugen, dass sie ur-brav trainiert.

Fazit: Der Wolfgang hat uns gezeigt, wie der Hase läuft, erschlankt und verliebt schwebt er mit einem Lächeln ins Ziel!!! Müss ma uns halt auch alle verlieben J

 

Lg und bis zum Pamaner Lauf eure Me



 
Hitzeschlacht Stubenbergsee

Nachdem ich jedes Jahr bei den gleichen Wettkämpfen starte, was auf die Dauer langweilig wird, hab ich mir heuer gedacht, ich schau mir mal andere Veranstaltungen, als die altbekannten an. So hat es mich an den Stubenbergsee verschlagen. 2 Wochen nach dem 70.3 in St. Pölten und eine Woche vor der Olympischen Distanz in Neufeld passt doch ein Sprint optimal. Anreise also am Freitag Abend, Pension mit Seeblick, 30 Grad im Zimmer, was kann da noch schief gehen. Die Temperatur war auch am Samstag Morgen nicht viel weniger, beste Voraussetzungen für einen heißen Wettkampf mit anschließendem Herumliegen am See. Gottseidank war der Start der Sprintdistanz schon um 9 Uhr. Von Anfang an also Vollgas, wie bei einem Sprint halt so üblich. Schwimmen war entgegen meinen Erwartungen mit Neopren, was mir natürlich entgegenkommt, egal wie warm es ist. Die Radstrecke (eine Wendestrecke) war ziemlich hügelig, oder eher für einen Flachländer wie mich gebirgig. Aber was solls hab ich mir gedacht, wos raufgeht, geht’s ja auch wieder runter. Nach den 20km und etwas Hektik beim Absteigen vom Rad und in der Wechselzone (Sprint is halt doch kein Ironman), begeb ich mich dann also auf die flache Laufstrecke rund um den See. Mittlerweile knallt die Sonne richtig runter und die Beine fühlen sich nach dem doch eher harten Radfahren nicht mehr ganz frisch an. Nach 2 km finde ich dann aber doch meinen Rhythmus und kann – welch ein Wunder – noch den ein oder anderen Athleten überholen. Als gesamt 9.  komm ich also ziemlich paniert ins Ziel. Bin super zufrieden mit dem Wettkampf, obwohl ich doch ein wenig die Hitze und die Halbdistanz von St. Pölten noch gespürt habe. Aber als Trainingswettkampf zum Durchputzen wars optimal. Nach einer Abkühlung im See schau ich mir an, wie die Teilnehmer der Mitteldistanz und der Olympischen Distanz, die auch an dem Tag ausgetragen wurden zu leiden haben und bin froh, dass ich meinen Wettkampf schon hinter mir habe – es hat mittlerweile 34 Grad.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, Stubenberg ist auf alle Fälle einen Besuch Wert. Ein netter Bewerb in schöner Gegend, der nicht so überlaufen ist, wie die bekannteren Bewerbe. Für nächstes Jahr also sicher wieder eine Option, vorallem die Mitteldistanz wegen der interessanten Distanzen von 1,7km Schwimmen, 60km Rad und 14km Laufen. Next Stop Neufeld.

 
Brucker Stadtlauf 2.0

Der Brucker Stadtlauf kommentiert von Fritz Reindl und Irina Ciboch.

Hier der Bericht von Fritz über die Brucker Meile:

Spontan habe ich beschlossen am Samstag in Bruck/Leitha zu starten, über die Meile 1609m und über den 5400m Lauf. Die Meile deshalb weil es
doch etwas ungewöhnliches ist, und zweitens wollte ich schauen ob ich noch schnell laufen kann, den nur gemütliches Dauerlauftraining
und nachher Bier trinken wird ja auch fad mit der Zeit:-)
Fast hätte ich dann den Start versäumt, durch das Aufwärmen in den Brucker Seitengassen, fand ich erst 1min vor Beginn zum Start:-)
Und dann ging gleich die Post ab, Lukas Pallitsch lief gleich vorne los, dann hinter ihm, der ungarische Vorjahressieger über die 10.000m,
der es übrigens auch heuer wieder schaffte die 10.000m für sich zu entscheiden, dann ein Läufer aus Korneuburg mit dem ich mich nachher unterhielt,
und er mir erzählte das er so im Schnitt 120km trainiert die Woche und heuer im Herbst den Marathon in 2.35h laufen will:-), dann Robert Sadtke
vom HSV, ja und ich. Wir vier liefern dann vorne weg, wobei sich Lukas Pallitsch schnell absetze,  knapp hinter ihm der Läufer aus Ungarn,
und dann wir drei. Ich hab mich dann gleich bei Robert Sadtke angehängt, und wir sind gemeinsam die 1. Runde in 2,20min durchgelaufen. Dann plötzlich
ein Ausfall von Tina Parits, die sich schwerer verletzt haben dürfte.
Ich hab dann gemerkt in der 2. Runde das ich doch noch wesentlich schneller laufen kann, und bin dann ca. 200m vor dem Ziel nach vorgelaufen und wollte den
Korneuburger der an 3. Stelle lag, und ca. 100m vor mir,  noch einholen, dann bin ich die letzten 80m voll gelaufen, und konnte ihn aber um 1 Sekunde nicht mehr erwischen.
Dann war ich halt am "unglücklichen" 4. Platz gelandet in 5min07sec.  Der Sieger Lukas Pallitsch in 4min 30sec, bei den Frauen die Läuferin aus Eisenstadt Veronika Gabriel.
Anschließend lief ich noch die 5400m wo ich auch ziemlich flott begann, doch dann durch den Park am Schotter, da war ich bald platt,
und kam knapp in 20min ins Ziel.
Man muss auch sagen das es für alle Läufer nicht einfach war an diesem heißen Tag zu laufen! Ansonsten kann ich  nur jedem empfehlen einmal eine Meile zu laufen, wie sich das nachher anfühlt:-)
Auf jeden Fall war der Brucker Stadtlauf´ein voll gelungenes Event vom HSV Kaisersteinbruch, und genug LTCler waren auch am Start!!

Wenn`s noch interessiert ich hab in den Geschichtsbüchern nachgelesen, Roger Bannister war der erste Läufer der die 4min Grenze über die Meile brechen konnte, am 6.Mai 1954 in 3min59sec.

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ein paar Fotos vom Brucker Lauf in der Fotorubrik unserer Homepage.

Irina Ciboch´s Rückblick auf den Brucker Lauf:

Der Fritz hat ja schon ein wenig berichtet, ja, es war heiß und das machte die 10 km Strecke nicht einfacher. Der Lauf selbst ist wirklich schön, mal Waldboden, mal Wiese, mal Schotter, eine schöne Kulisse in der Stadt, dann beim Schloß vorbei in den wunderschönen Harrach-Park, über Brücken, neben der Leitha und das Ganze zweimal (sponsored by Bruck Tourismus)

Ein paar Pokale haben wir auch mit nach Hause nehmen dürfen, obwohl sich einige eine schnellere Zeit vornahmen.

In den Altersklassen wurden die Claudia Lehner zweite, der Rudi Tobler dritter und ich (Irina) konnte auch noch einen dritten Platz nach Hause nehmen, obwohl ich die langsamste 10km-Zeit meines Lebens lief, auch die Schafe im Harrach-Park, die immer laut „Mähhhh“ riefen halfen mir da nicht wirklich weiter.

Die Erfolge von Fritz Reindl kann man in seinem Bericht nachlesen, dann waren noch der Robert Skocek am Start, Walter Müller, Wolfgang Gisch und Gerhard Jakob Zeis.

So, als nächstes treffen wir uns dann alle in Parndorf, natürlich alle in Top-Form mit Top-Zeiten und Top-Platzierungen!

Bis dann eure Me


 
IM 70.3 St. Pölten

Letzten Sonntag war es also dann endlich soweit, mein erster Triathlon in diesem Jahr und gleich die Halbdistanz in St. Pölten. Nachdem ich ja die Halbdistanz in Graz aus gesundheitlichen Gründen auslassen musste, war ich mir nicht ganz sicher was ich mir zutrauen sollte und wie der Spaß so ablaufen würde. Gut, Schwimmen dann Radln und dann Laufen, daran sollte sich auch heuer nix geändert haben, das war das einzige bei dem ich mir wirklich sicher war. Die Vorbereitung war bis kurz nach dem Trainingslager auf Mallorca ziemlich gut, dann eher suboptimal (wie Friesi sagen würde) – keine Zeit zum Trainieren, krank,…eh immer dasselbe Spiel. Etwas hoffen ließ mich dann wieder das Wochenende in Klagenfurt vor St. Pölten. Nichtsdestotroz stand ich mit ungutem Gefühl und eingezwängt in den Neopren an der Startlinie. Mit der 4. Startwelle der AK Athleten durfte ich mich also in die Fluten schmeißen. Hatte von Anfang an ziemlich viel Platz beim Schwimmen – kein Wunder wenn ich immer ganz am Rand stehe und 10m um die Bojen rumschwimm – aber besser als verprügelt zu werden. Der Wechsel von einem See in den anderen (einzigartig in St. Pölten) geht problemlos und so steig ich nach 35 min aus dem Wasser. Ok hab ich mir gedacht, schon mal besser als vorgenommen. Wechsel aufs Rad denn etwas mühsam bei diesen großen Bewerben mit den Plastiksackerl und ewig langen Wegen. Beim Radfahren hab ich mir vorgenommen mich strikt an die Wattzahlen zu halten und zu schauen was rauskommt. Am Anfang hatte ich noch etwas schwere Beinen und etwas Problem die Watt zu treten, die ich mir vorgenommen hatte. Nach dem ersten Anstieg, war das Gefühl dann aber wieder da und von da an liefs ziemlich rund. Nach 2:26 und kurzem Regenschauer auf der Strecke also wieder runter vom Rad und rein in die Laufschuhe. Bin dann weil ich mich gut gefühlt habe für mein Verhältnisse ziemlich flott angelaufen. Nach 3 km hab ich mir dann den ersten km rausgestoppt, zwecks Orientierung – und siehe da das Tempo passt. Motiviert von der Welle und den Anfeuerungen von Christian, Michi und Barbara möchte ich auf keinen Fall nachlassen. Bis km 16 verfliegen die km, erst dann fühlen sich die Oberschenkel wie Pudding an und ich hab etwas Mühe den km Schnitt zu halten bzw. fang auch an die km runterzuzählen. Nachdem ich aber immer die Gesamtzeit im Auge habe, reiß ich mich nochmal zusammen und so gehen auch die letzten km vorbei. Gänsehaut dann im Stadion beim Zieleinlauf und ich freu mich wie ein kleines Kind über die Laufzeit von 1:27 und Endzeit von 4:36. 2008 waren es noch 4:58, ich kann also mehr als zufrieden sein und endlich hat mein Magen nicht gestreikt, das freut mich eigentlich am meisten, dann so macht das Ganze dann doch viel mehr Spaß und gibt Hoffnung, dass ich vielleicht doch noch mal eine Langdistanz in Angriff nehme.

Die eigentliche Challenge beginnt dann aber erst nach dem Zieleinlauf. Franz ist bei km 70 nicht mehr im Rennen. Was ist passiert? Mein erster Gedanke war, dass er eine Abfahrt zu riskant gefahren ist. Keiner weiß jedoch was wirklich passiert ist und wo er ist – weder die Rettung noch die Rennleitung noch sonst wer. Nach 1,5 Stunden herumlaufen und herumtelefonieren erfahren wir dann, dass er gestürzt war, ins Spital gebracht wurde und nun wieder auf dem Weg nach St. Pölten ist – die Info Weitergabe ist da ein bissal verbesserungswürdig. Gottseidank hat er sich nix gebrochen und es ist nix Schlimmers passiert. Und auch die Specialized Lady wird die paar Kratzer überleben. Kopf hoch, das wird schon wieder.

 

Weitere Starter vom LTC:

 

Thomas Grasi:            05:28

Werner Schnitzer:       05:33

 

Fotos gibt’s unter der gleichnamigen Rubrik.

 
Wiener Glut 2010
Nachdem ja das Wetter heuer wieder einmal Gesprächsthema Nr. 1 ist, freut man sich ja sehr über einen wunderschönen Samstag mit doch sehr warmen Temperaturen. In dieser, nennen wir sie einfach mal Gluthitze, bewegten sich zahlreiche Triathleten auf der Donauinsel beim diesjährigen Seid´lischen Viennaman. 

Hier ein Kurzbericht von Gerhard Danetzky über seinen Viennaman:
 
Ich kann gar nicht sagen um wieviel 1000% es mehr Spass macht unseren tollen Sport bei Schönwetter auszuüben. Es ist doch angenehmer schwitzen, anstatt zu frieren.
Da ich diesmal keine Panne mit dem Fahrrad hatte, erhoffte ich mir eine deutliche Leistungssteigerung oder zumindest eine Zeitverbesserung. Wenn da nicht diese "Kampfrichter" auf Ihren Motorrädern wären! So mußte ich nach der 2. Runde, natürlich unschuldig, 6 min in der Penaltibox ausharren, dann war der Zug natürlich abgefahren.
Trotzdem war es wieder ein tolles Rennen und meine Motivation ist deutlich gestiegen, auch die Zeit war besser als in Linz, was will man mehr?
LG
Gerhard

Weiters waren noch der Bernhard Beck am Start, der wieder eine sehr passable Leistung ablieferte. Wie locker er an ein Rennen rangeht ist wirklich beneidenswert, zumal sein Pferdchen auf der Strecke plötzlich das Pannentascherl (wer nimmt sowas mit???) abwirft. Nach einigen hin und her überlegen entschließt sich Bernhard abzusteigen und zurückzugehen, um das wertvolle Packerl zu bergen.

Der Surf-Chrisu war mit folgender Trainerbotschaft ins Rennen gegangen: Schwimmen voll, Rad voll, Laufen was geht (kommt das nicht manchen sehr bekannt vor?). Der Schwimmschrecken vom Rainer (...) bewältigte die erste Disziplin sehr gut und konnte sich, ebenso wie Gerhard, beim biken 6 Minuten in einer Wartebox erholen, bevor es auf die Laufstrecke ging. Diese war dann eher nicht so leicht, Krämpfe und Schmerzen sind so der Vorgeschmack auf die Langdistanz in Podersdorf.

Ja und auch am Start der Spindi Bruder. Bernhard Spindler, Neo Mitglied und Wenigsttrainierer (hat ja einen Job, eine Frau, 2 Kinder, ein Haus....also alles erreicht im Leben)...der ging es am gemütlichsten an von den LTClern. Doch die Aufwands-/Ertrags- tangente ist natürlich TOP!!!

Beim Kurztritathlon war auch einer von uns an der Start- und dann Ziellinie. Der Markus Weigl - die große Unbekannte in diesem Jahr. Trotzdem ja heuer nicht Sport an erster Stelle steht, sondern so profane Dinge wie Frau und Hausbau, konnte er in der Amateurklasse den 9. Gesamtplatz belegen. Gratulation Markus!!!

Fotos müssten online sein
Ergebnisliste bei den Pentek´s 

 
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