Wettkampfberichte
Silvesterläufe unserer LTC Athleten

Zahlreiche LTC´ler nahmen am letzten Tag des Jahres an diversen Silvesterläufen teil. Da die Hompageredaktion ja keinerlei Infos von den diversen Athleten bekommt - es sich quasi um Geheimwettkämpfe handelt, hier trotzdem ein Versuch einer Renndarstellung aus der nähe und der ferne:

Zillingdorf: Beim traditionsreichen Event holte sich nur unser Laufurgestein Rudi Tobler keine "Schürze" (keine Dame war im Klassement vor ihm). Dem Reinhard Friesenbichler anscheinend zumindest in den ersten zwei Runden auf den Fersen, musste er wohl dann eingestehen - ein Friesi läuft wie ein Uhrwerk. Weiters waren Tenniscrack Franzi Taferner und Christoph Gesperger am Start. Franz die Laufform muss eh erst Anfang Juli passen. Christoph - gleichmäßiger gelaufen als Dein Trainer - ned schlecht!

Ergebnislisten unter:  http://www.pentek-timing.at/results/show_re.sults_db.php?veranstnr=11113&racenr=2

Pamhagen: Der größte Silvesterlauf in Pamhagen brachte zwar keine Teilnehmerrekorde (ca. 50) - aber eine SEHR familiäre Veranstaltung auf die Reihe. Nicht weniger als 6 LTC-Athleten (und ein Neo Athlet) waren am Start. Das sind mehr als 10% des Starterfeldes. Das wär quasi so wie wenn beim Ironman Klagenfurt 300 LTC-Seewinkel Athleten starten würden. Soweit die beiindruckende Statistik unseres Vereines. Am Start: Gerhard Enz, Ingmar Mollnar, Wolfgang Gisch, Irina Ciboch und Robert Lang - und ein "Neo" - Gerhard Zeis. Zu bewältigen waren 8 Kilometer (4 Runden). Nach der ersten Runde war der Gerhard Enz (der aber vorher schon 20 km "eingelaufen" ist), dann Ingamar und meine Wenigkeit. Nach der ersten Runde stoppte aber der Gerhard doch ab (das wär ja sonst zu blamabel für uns) - und ich lief mit dem Ingmar ein "einsames" Rennen. Nach der zweiten Runde konnte ich eine kurze Schwäche am Sportplatz ausnützen und mich ein wenig absetzen. Das behielt ich auch dann die restliche Distanz und gewann mit ein paar Sekunden Vorsprung. 4. Platz dann noch für den Gerhard. Der Gischi Boy lief einen 4:30er Schnitt. Rest weis ich nicht so genau - Ergebnisliste irgendwo im Nirvana des Netzes.

 Bilder hab ich wieder - weigere mich diese aber ins Netz zu stellen bis der Herr Joomla endlich eine gebrauchsfähige Software zum sinnvollen Upload erfindet- ist mir zu deppat!!!! 

 
Podersdorfer Punschlauf

Eine starke Abordnung des LTC-Seewinkel fand sich am Sonntag beim traditionellen Advent-Gisch-Lauf ein. Ist ja kein Wunder waren doch wieder die Vereinsmeisterschaften angesagt. 

In einem sehr starken Rennen konnte sich Gerhard Enz als Vereinsmeister das erste Mal behaupten. Gleich zu Beginn hielt er das Tempo mit Georg Swoboda und Martin Kleinl mit und ließ sich bis zum Schluß nicht abschütteln. Nur den Schlußsprint konnte er nicht mehr mitgehen.

Robert Lang wurde von Kilometer zu Kilometer langsamer und hatte nur Mühe den drittplazierten Ingmar Mollner in Schach zu halten. Dieser wurde in der Vereinsmeisterschaft dritter - und konnte sich auch erstmals auf dem Treppchen behaupten.

Urgestein Rudi Tobler musste sich mit mehr als einer halben Minute Rückstand mit dem 4. Platz zufriedengeben.

Weitere Platzierungen:

5.Rainer Bitterhof

6. Karl Enz

7. Markus Weigl

8. Max Kornhofer

9. Mario Weishapl

10. Walter Müller

11. Thomas Grasi

12. Rainer Fuhrmann

 

Damen waren leider keine vom LTC am Start :-(

Ergebnisliste:  www.rsc-podersdorf.at

Fotos gibt´s hier

 

 

 

 
Ende gut - alles gut ..................

Um meinen faulen Hintern nach einem 3/4 Jahr Nichtstun endlich wieder zu haben hab ich mich vor drei Monaten für den Venedig Marathon angemeldet. Mit meinem Höchtsgewicht ever starte ich in das Training,  rasch fallen die ersten Kilo und auch die Kilometerzeiten im Training. Anfang Oktober entschliesse ich mich als Test den Obstgartenlauf über 6km zu absolvieren. Im Vorfeld zeichnet sich leider ab, dass meine Schuhwahl im Traininig nicht die Richtige war - kann ab Mitte September nur mehr unter Schmerzen im Unterschenkelbereich trainieren. Und so starte ich auch mit Schmerzen in die Obstgartenlauf genannte "Rindenmulchchallenge" von Wallern. Mit einer Endzeit von 25:07 (4:11/km) schaffe ich auch diese Tortur und bewundere im Anschluss Gerhard Enz der in phantastischen 45:43 beim Hauplauf den Gesamtrang 6 erkämpft. Mit einer klugen Renneinteilung konnte Gerhard sukzessive seine Platzierung verbessern und sich auf der letzten Runde als einer von Wenigen noch steigern. Als Belohnung steht der 3.Platz in der M30 zu Buche - nochmals Gratulation von dieser Seite.

Für mich hat diese Tempobolzerei zur Folge, dass ich meinen am nächsten Tag folgenden Longjog nur unter großen Schmerzen absolvieren kann. Wieder unter 5:00/km für eine Gesamtdistanz von 27,5km stimmen mich aber für den Venedigmarathon zuversichtlich. Ab da hieß es nur mehr - Schmerzproblem klären und behandeln. Glücklicherweise gab mir eine Arbeitskollegin den Tip es bei "Body Wellness" -Anna Kast zu versuchen. Frau Kast ist eine Heilmasseurin aus Neusiedl die rasch eine klare Analyse meines Problems zur Hand hat und mich positiv stimmt bis zum Marathon wieder schmerzfrei laufen zu können. Im Endeffekt handelte es sich um extreme Muskelverspannungen die durch die falsche Schuhwahl entstanden. Wie blöd muss man eigentlich sein, dass man nach 24 Jahren Marathonlauferfahrung immer noch solche Fehler macht Fettnäpfchen?  Durch den Hinweis auf dieses Muskelproblem ging es gleich nach Frauenkirchen und Helmut Brettl - www.runfitfun.at - hat wieder mal sein goldenes Händchen bewiesen, Brooks Trance9 Cool war die perfekte Lösung. Konnte meine restlichen Trainingsläufe fast schmerzfrei absolvieren und die letzte Massage drei Tage vor dem Marathon half mir endlich wirklich schmerzfrei zu sein.

So gings nun positiv gestimmt am 24.10. ab nach Venedig. Kannte ich diesen Wettkampf aus dem Jahre 1990 als eher chaotischen, mit italieniescher Lässigkeit organisierten Lauf, überraschten mich die Venezianer mit  deutscher Gründlichkeit die aber wesentlich sympatischer rüberkam. Ausreichend Parkplätze bei der Startnummernausgabe, rasche Ausgabe der Startunterlagen und eine Marathonmesse die diesen Ausdruck wirklich verdient. Hier wird nicht einfach der alte Ramsch abverkauft, sondern perfekte Produktpräsentation geboten, bei der auch der Spass nicht zu kurz kommt. Auch der soziale Aspekt wird groß geschrieben - so wird insbesondere für das Projekt "Wasser für die Welt" geworben und Geld gesammelt bzw. hat Alessandro Zanardi (beinamputierter ehem. Formula1 Racer)  gemeinsam mit Oscar Pistorius (3xGold bei den Paralympics 2008) die Schirmherrschaft für ein Projekt zur Prothesenfinanzierung für finanziell Schwächergestellte übernommen.

Anschliessend bezogen wir unser Quartier auf einem Campingplatz der ca. bei km 15 der Marathonstrecke liegt. Anschließend ging es für meine Familie und mich mit dem Bus rein nach Venedig,  zu einer gemütlichen Bootsfahrt nach Burano. Jeder der Burano kennt weiss um das besondere Flair dieser zu Venedig gehörenden Insel. Das Farbenspiel der Häuser, die wesentlich geringeren Touristenmassen und auch am Hauptplatz erschwingliches Essen führen zur totalen Entspannung und perfekten Einstimmung auf den kommenden Tag.

Marathontag: nach dem Frühstück stoppe ich einfach einen der Busse die, die Athleten aus Venedig und Mestre zum Startort Stra bringen auf der Strasse vor dem Campingplatz und zittere um mein LebenWeinen. In jeder Linkskurfe schleifen die Reifen des überfüllten Busses am Radkasten - den Busfahrer kann das aber nicht aus der Ruhe bringen und er brettert mit ca. 70 kmh durch die 50er Zonen - in Stra angekommen denke ich mir nur - der Marathon wird nun ein KinderspielCool. Hier in Stra kommt die nächste positive Überraschung bezügl. Organisation - alles gut ausgeschildert, genügend Toiletten, Tee wird ausgeschenkt und ein ausreichend großes Umkleidezelt.  Dank meiner speziellen Startnummer (hab eine Spende fürs Projekt von Zanardi gegeben) kann ich mir den Startblock frei wählen. Meiner Zielzeit entsprechend eingeordnet ging es wegen RAI3 (die übertrugen den gesamten Marathon live) mit etwas Verspätung um 9:33 endlich los.  Bei idealen Wetterbedingungen - leicht bewölkt und ca. 15°C - gehts nun durch das fantastische Brentatal, an beeindruckenden Herrschaftsbauten und durch stimmungsvolle Ortschaften Richtung Venedig. In jeder Ortschaft spielt eine andere tolle Band und bei km 10 höre ich einen meiner Lieblingssongs von Jamiroquai Cool - für mich Motivation pur. Ab km 14 versuche ich zu forcieren -  die Hängebrücke bei  km29 bringt mir die Seekrankheit und ich brauche bis zu km30 um wieder klar im Kopf zu werden. Hab noch nie eine solch stark schwankende Brücke erlebt - einfach crazy. Ab km 35 wirds dann wirklich hart. Mittlerweile hat es deutlich über 20°C und die noch vor mir liegenden Rampen und 14 Brücken treiben mir den Schweiss auf die Stirn. Endlich in Venedig angekommen geht es die letzten drei Kilometer durch ein Menschenspalier und ich schaue nun nicht mehr auf die Zeit sondern geniesse die Stimmung.  14,13,12,11,.......3,2,"letzte Brücke" hier umarme ich noch rasch meine Familie und laufe nach einer Nettozeit von 3:33:13 ins Ziel.  Zufrieden mein Zeitziel 3:30 bis 3:35 erreicht zu haben genieße ich jetzt die Sonne und das tolle Service der mehr als ausreichenden Anzahl an Helfern im Zielbereich. Jeder bekommt sein prall gefülltes Lunchpaket und einen Gutschein für eine ausgezeichnete Pasta. Treff mich dann mit meiner Familie beim Arsenal, nehm rasch eine Dusche und genieße nun den Rest des Tages bei einem Bummel durch Venedig. Bin nächstes Jahr sicherlich wieder hier dabei - perfekte Organisation gepaart mit ital. Freundlichkeit und der beste Kaffee der Welt zwingenCool mich einfach wieder zu einem Start.

www.venicemarathon.it , www.campingserenissima.it (das ideale kostengünstige Quartier, Mobilheime mit Heizung, Küche, Bad/WC um € 80,-/Nacht für 4 Personen - für den Großraum Venedig eine Occasion, Bus nach Venedig und zum Startort Stra direkt beim Campingplatz)

Wie geht's nun weiter: letztes Jahr war ich um diese Zeit einfach ausgebrannt und verfiel in einen tiefen Winterschlaf, den ich erst heuer im Juli Beschämtbeendete. Diesmal soll es anders werden. Jetzt heisst es mal aktiv regenerieren, natürlich den Adventlauf in Podersdorf absolvieren und die Eisbärenläufe werden bis Mitte März zeigen, welch sportlichen Ziele nächstes Jahr angegangen werden. Bin jedenfalls wieder bis in die Haarspitzen motiviert.

See you am 13.12. in Podersdorf

Gumpi

 
Ergebnisse der letzten Tage...

Da die folgenden Personen nicht zu den fleißigsten Berichterstattern gehören, hier die doch bemerkenswerten Ergebnisse von LTC-Athleten:

Wolfgangseelauf 18.10.2009: Rudi Tobler wurde in seiner Klasse (M45) Gesamt 5. und insgesamt hervorragender 43. mit einer Nettozeit von 1:52 für 27 schwierige Kilometer

Venedig Marathon 25.10.2009: Gumpi 3:33 - Bericht folgt

LCC-Herbst(Halb)Marathon: Papa is back!!!!

 

 

Rang   Name               Jg.   Verein/Ort        Klasse   Kl-Rg.   Rd-1     Rd-2       Rd-3       Rd-4         Netto     km/h    min/km

26       Enz   Gerhard    75   Ltc Seewinkel    M-30   13        0:27:44   0:28:03   0:27:20   0:00:21   1:23:29   15,16   3:57

27       Mollner Ingmar  79   LTC Seewinkel   M-30   14        0:27:45   0:28:03   0:27:20   0:00:21   1:23:32   15,15   3:58

51       Enz   Karl          66   Ltc Seewinkel     M-40   12        0:30:05   0:29:17   0:28:16   0:00:25   1:28:04   14,37   4:10

 

 

 
Gumpi's Waterloo und Roskos Auferstehung am Schneeberg

"Wenn ich jetzt umdrehe und zurücklaufe - hab ich auch 10km in den Beinen" das waren meine Gedanken nach 5km des Schneeberglaufes. Aber beginnen wir von vorne.

Vor 2Wochen bei einer Familienwanderung auf den Schneeberg reifte in mir die Idee erstmals an diesem Berglauf teilzunehmen. Schon vor zwei Jahren hat mir Rosko den Mund wässrig gemacht. Also Rosko angerufen und am letzten Samstag gings gemeinsam los nach Payerbach. Läufts bei mir bei flachen Trainingsläufen bereits wieder sehr flott, setzte ich mir ein herausforderndes Ziel. Gings die ersten paar Kilometer noch ganz gut, begann für mich der Kampf ab km5 - bei 5,5km überholt mich Rosko, der in einem eigenartigen Watschelgang bei mir vorbeizieht und mir bis ins Ziel noch 6:02 Minuten abnimmt. Ich beginne ab 6,5 zumindest die steileren Abschnitte zu gehen - ist wesentlich schneller als das langsame Laufen. Und nur die wenigsten Laufen jetzt noch. Die letzten zwei Kilometer habens dann endgültig in sich und ich zähle die Meter bis ins Ziel. Schlussendlich laufe ich nach 1:32:08 erschöpftZunge ausstrecken aber froh oben angekommen zu sein durchs Ziel. Dort erwartet mich ein bereits warm eingepackter Rosko mit einem dicken Lächeln im Gesicht und "i hab da jo gsagt, dass du des ganze unterschätzt" - danke WatschelenteLachanfall, aber trotzdem herzliche Gratulation an Rosko für die gezeigten Kämpferqualitäten.

 Hab jedenfalls eine Lehrstunde erhalten und ziehe für kommendes Jahr meine Schlüsse. Bei nochmaligem Antreten zumindest 10kg leichter als jetzt und mit einer konservativeren Taktik, das Rennen angehen. 

Zurück bleibt die Erinnerung an einen tollen Wettkampftag und einen strahlenden Rosko, der mich erstmals im Laufen schlagen konnte. Nächstes Jahr folgt die RevancheWinken

Fotos findet ihr unter der entsprechenden Rubrik.

Weitere Infos zum Lauf unter: www.schneeberglauf.at

 
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