Die letzten Kräfte für das Ziel:

Volle Power für den Weltrekord

Michael Strasser ist 1.000 Kilometer vor der Ziellinie und wird in wenigen Tagen in Ushuaia/Patagonien ankommen.

Viel fehlt nicht mehr auf den Weltrekord von Michael Strasser, wenn man bedenkt, dass er derzeit sehr große Kilometerumfänge fährt. Mit bis zu 400 Kilometer pro Tag stürmt er quasi zu einer neuen Fabelzeit für die Strecke von Prudhoe Bay/Alaska nach Ushuaia/Patagonien. Trotz vieler Schneemassen in Argentinien und weiterem Gegenwind, lässt er sich nicht unterkriegen und hat sein Ziel vor Augen, sein Projekt „Ice2Ice“ so schnell wie möglich erfolgreich zu beenden. „Ich habe immer gesagt, ich gebe nicht mein Maximum auf der gesamten Strecke. Jetzt ist es soweit und ich versuche meine körperlichen Grenzen auszureizen, damit der Weltrekord Realität wird“, verbraucht Michael Strasser die letzten Kräfte für die rasche Zielankunft. Doch die Freude und Motivation, dass die Weltrekordfahrt bald ein Ende nehmen wird, bedeutet für Strasser volle Konzentration auf den letzten 1.000 Kilometern. Mittlerweile hat er mehr als 21.500 Kilometer absolviert. „Ich bin vorige Woche durch eine Unachtsamkeit gestürzt, das ist glimpflich ausgegangen“, hofft der Niederösterreicher, der für den burgenländischen Verein LTC Seewinkel fährt, dass die Fahrt bis nach Ushuaia unfallfrei und sicher verläuft. Ein leichtfertiges Handeln könnte das gesamte Projekt gefährden. Jedoch wenn alles nach Plan läuft, wäre der Extremsportler in wenigen Tagen am südlichsten Punkt Amerikas und hätte den Weltrekord sicher in der Tasche.

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Liebe zur Natur begeistert die UNO.  

Michael Strasser’s außergewöhnliches Projekt, seine Leidenschaft fürs Fahrradfahren und die Natur ist auch dem UNO Umweltprogramm der Vereinten Nationen nicht entgangen.

Schon vor Anbruch von „Ice2Ice“ wurde er als allererster Radfahrer eingeladen, Teil einer neuen Kampagne des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen namens „Mountain Heroes“ zu werden. Im Herzen dieser Initiative stehen außergewöhnliche Sportler, die einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung stellen, um auf Umweltthemen aufmerksam zu machen, insbesondere dem Umweltschutz der Berge. Diese sind aus klimatischer Sicht sehr relevant, weil sie sehr frühe Indikatoren der Auswirkungen des Klimawandels sind.

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Inzwischen wird Strassers Weltrekordversuch sogar von Erik Solheim, dem Chef des UNO Umweltprogramms verfolgt. So postet dieser seinen Fortschritt auf Twitter und hieß den österreichischen Bergheld, herzlich willkommen.

“Es ist großartig, dass uns Michael Strasser in unseren Bemühungen, die Berge zu schützen, unterstützt. Seine Botschaft ist einfach, aber kraftvoll. Jeder von uns hat die Möglichkeit die Zukunft mitzugestalten und ich hoffe, Michael wird noch viele mehr von uns inspirieren!”, so der Leiter des UNO Umweltprogramms.

Auch Michael Strasser schöpft für die letzten Kilometer Kraft durch die immer größere Zahl an Menschen, die ihn unterstützen und freut sich, dass der Beitrag des Radfahrers zum Umweltschutz wahrgenommen wird: “Es ist ein gutes Gefühl, mit meinem „Ice2Ice“-Projekt ein kleines Signal zu setzen und mit meinem Weltrekordversuch, mit dem Bike durch Nord- und Südamerika, für den Schutz unseres Planeten werben zu können. Ich denke, wenn jeder bei sich im Kleinen anfängt, kann etwas Großes daraus entstehen.“ Wenn der Weltrekord gelingen wird, ist er nicht nur ein Mountain Hero, sondern auch ein World Record Hero, der sich in den weltweiten Geschichtsbüchern verewigen wird …

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