In 10 Jahren hat sich viel verändert als ich 2016 zum ersten mal in Podersdorf „Halb“ gefinished hab – fast alles neuer und besser – Kompliment an den Veranstalter!

Außer die 2 Wechselzonen find ich echt ….. aber es geht leider nicht anders – schade, dass wir nicht nicht im großen Teich gegenüber der Therme schwimmen – würde an meiner Schwimmzeit zu 100% nicht viel ändern, aber es wäre nicht so verwinkelt und man könnte veilleicht die Startwellen verkürzen – aber hier gehts wahrscheinlich um die Werbung – aber die Therme könnte man sicher irgendwie in Szene setzen ….

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Am Freitag wird angemeldet und alles eingecheckt um am Samstag einen Stressfaktor weniger zu haben.

Heuer gab es wieder einen prall gefüllten, robusten Rucksack (kenne kein Rennen, wo so viel drin ist)

Zum ersten Mal in der neuen T2 (letztes Jahr krank) das Laufbag hinterlegt und dann gings zur Therme das Rad in T1 einchecken.

Mit meinem Kollegen Brandi gehts dann zur viel umworbenen „Kaiserschmarrn Party“ (dem offiziellen Carbo-Loading) – war ich noch nie – wir kamen ziemlich schnell dran, musste aber dem freundlichen Herrn um noch eine kleine Schaufel Kaiserschmarrn bitten, weil ansonsten nicht mal der Boden des kleinen Suppentellers komplett mit KS bedeckt gewesen wäre (Kinderportion) – musste dann zu Hause noch ordentlich „nachloaden“ ggg

Mein Start war jedoch immer noch nicht sicher, da ich in der Wettkampfwoche ein heftiges ziehen in der linken Schulter verspührte – mein Zauber-Masseur hat am Donnerstag noch Entwarnung gegeben, gezerrt oder gerissen dürfte nichts sein, vielleicht eine leichte Schleimbeutelentzündung oder ein Nerv eingeklemmt – hab die Schulter mit Tape und Voltaren-Gel bis Samstag in den Griff bekommen und hatte keine Schmerzen – erst am Samstag Abend kam der Schmerz retour, aber da wars schon egal ggg

Raceday:

Zeitgerecht gehts in die windige Wechselzone – zweifelte schon, ob die Scheibe eine gute Idee war, aber dies war trotz bescheidenen Verhältnissen kein Problem.

Lies dieses mal die Gummiringe an den Schuhen weg, um die Kurbel bei Ankunft zum Rad noch einmal kurz drehen zu können, damit ich nicht wie in Jesolo und Samorin nach dem Aufstieg mit der Uhr Sensoren suchen musste.

Hab am Vortag viel überlegt, ob ich mit Neo schwimmen soll, oder ob ich eine noch schlechtere Schwimmzeit in kauf nehmen um nicht schon im Wasser zu überhitzen – hab mich dann für den Neo entschieden, da es durch den Wind schon am Ufer irgendwie kühl war. Ben, Maria und Fam. Haszonits waren beim meinem Start um 10:50 mitten unter den vielen Zuschauern.

Swim:

Brandi und ich standen eher hinten eingereiht, da wir das Feld von hinten aufrollen „wollten“ ggg

Da die erste Disziplin leider wieder über die Sommermonate stark vernachlässigt wurde (was sich hoffentlich mit der Hallenbad-Eröffnung etwas ändern wird – falls die Preise nicht übertrieben hoch sind) musste ich mit einer GrundlagenPace im Wettkampf rechnen – ich finde es sogar etwas peinlich mit Neo eine Pace von 02:09 auf 100m bei 1,66km (laut Garmin Uhr) zu schwimmen – wo ich schon auf 3,8km 1:44/km in Klagenfurt (2018) geschwommen bin – Fazit dieser Erkenntnis: „ab ins Wasser!“ – würde mein Sohn sagen 🙂

Aber das Schwimmen verging irgendwie doch schnell, aber mit Neo war es schon grenzwertig (BPM∅151 im Gegensatz zu Jesolo im Meer BPM∅145)

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Bike:

Der Wechsel aufs Rad und die Verbindung zur Wattkurbel funktionierte dieses mal einwandfrei, habe zwar die autom. Wechselzonenerkennung eingestellt, hab aber alle Wechsel manuell gedrückt.

Geplant waren 230W über die 2,5 Runden (85,46 laut Garmin Uhr) zu treten – bei diesen Wind fahr ich normal nicht draußen, was ich für die kommende Saison auch versuche zu ändern, um mich besser anpassen zu können. Denke schon, dass mich der Wind etwas gebrochen hat, weil ich mit meiner Zeit von 2h16min02sec bei 227 Watt (∅37,8km/h) nicht ganz zufrieden bin – hier muss an meiner FTP (Stundenleistung) und an meine Position am Rad noch ordentlich gearbeitet werden um nächste Saison meine hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Wurde auf der Radstrecke nur 1x überholt und dies war ein Staffelfahrer mit Zeitfahrüberschuhen, aber die schnellen Radfahrer sind alle viel schneller geschwommen, also waren alle guten eh vor mir und hinter mir waren/starteten nur ältere Altersklassen (glaube ich).

Fazit: FTP wieder auf einen anständigen Wert mit einer 3 zu Beginn bringen und mehr Outdoor üben.

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Run:

Gleich beim Rauslaufen standen meine Fan’s, „leider“ war ich zu diesem Zeitpunkt noch zu schnell und zu fokusiert, sodas ich sie nur gehört und nicht wirklich gesehen habe. Bis Kilometer 6 konnte ich die Pace unter 04:30/km laufen, danach wurde es leider immer „zacher“ und langsamer. Die letzten Kilometer konnte ich mich nicht mehr quälen, wollte nur mehr ins Ziel.

Beim Einbiegen in den Zielkanal hätte ich Ben vor lauter Tunnelblick fast vergessen. Er stand schon für den Zielsprint bereit, ich drehte um, nahm seine Hand und wir liefen gemeinsam den schönsten Zielleinlauf meiner gesamten Triathlon-Karriere entgegen.

Nachtrag: Blgd Landesmeisterschaft Masters1 Platz 1.

Fazit: War anfangs doch zufrieden mit meinem Rennen, aber je mehr Stunden/Tage vergingen umso kritischer blickte ich auf die Rad und Laufperformance – (schwimmen is eh so wies is ggg) – am Rad und beim Laufen will/muss ich mich deffinitiv verbessern und dies wird im Winter mein Hauptfokus sein. Da mein Hauptziel binnen 2 Stunden (Zell am See) ausverkauft war und ich keinen Platz bekommen habe, bin ich noch auf Zielsuche.

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