Bernhard Spindler vom Wolfgangsee

Nach hartem Training (3,8 Stunden/Woche im Schnitt der letzten 12 Wochen) und einer noch härteren Qualifikation (Ausfüllen des Anmeldeformulars, Bestellen des vorgeschriebenen Wettkampfanzuges und Bezahlen der Meldegebühr) durfte ich bei der Age Group Crosstriathlon EM am Wolfgangsee starten.

Wellenlosen 1.000 m Schwimmen ohne Feindkontakt folgten 2 Runden a‘ 11 km im für Mountainbiker technisch nicht besonders anspruchsvollen Gelände aber doch mit ordentlich Höhenmetern (natürlich nicht vergleichbar mit dem bruderherzschen Dolomitenmann). Am einzigen etwas schwierigeren Downhill kugelten kann trotzdem die Triathleten am Boden rum. Anschließend waren 6,8 km im leichten Gelände zu laufen.

Leider musste ich feststellen, dass ohne Tacho und Wattmeßgerät sowie ohne min/km-Anzeige es gar nicht leicht ist, die volle Motivation abzurufen. Jedenfalls dachte ich mir im Ziel, dass ich das Ganze ohne Probleme nochmals machen könnte (was man sich natürlich ganz leicht denken kann, wenn man es nicht beweisen muss).

Mein Ergebnis entsprach den niedrigen Erwartungen (einfach finishen) und kann bei pentek nachgelesen werden.

Das Rennen war gut organisiert und aufgrund des sehr überschaubaren Teilnehmerkreises (120 Age Group Starter) angenehm beim Schwimmen und Radeln. Das Drumherum um die Europameisterschaft hat dem Rennen auch einen besonderen Touch verliehen.

Leider gab es beim Rennen wieder einen Todesfall. Ein eher junger (37 Jahre) und gut trainierter Triathlet ist Medienberichten zufolge nach erfolgreicher Wiederbelebung auf der Strecke beim Transport ins Krankenhaus an einem Herzinfarkt gestorben.

Das gibt Einem schon zu denken. Passt auf euch auf!

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