Manche träumen davon, einmal in ihrem Leben auf dem Red Bull Ring in Spielberg ein paar Runden drehen zu dürfen. Die Strecke, die wir uns dieses Jahr für den Wings for Life World Run ausgesucht hatten, hat uns (Robert Angst, Elisa Angst und Stefan Ragossnig) genau das ermöglicht. Allerdings zu Fuß und mit einem gnadenlosen Catcher Car im Nacken.
Los gings direkt auf der Start-Aufstellung am Red Bull Ring. Schon beim Ankommen waren wir beeindruckt von der Kulisse und der Atmosphäre bei diesem Event. Tausende Starter bei diesem organisierten App-Run erzeugten eine wahnsinnig coole Stimmung. Und dann gings los – Punkt 13:00, gemeinsam mit knapp 350.000 Läufern weltweit. Nach einem Kilometer war das Feld bereits weit auseinander gezogen – kein Wunder bei der Steigung rauf zu Kurve 3… Aber wir waren alle gut dabei und zogen so unsere Runden – die erste noch direkt am Red Bull Ring, die anderen dann außen auf dem ehemaligen Österreich Ring. Bergauf, bergab, bergauf, bergab.
Die Höhenmeter waren wirklich zach, direkt nach der Start-Ziel-Geraden ging es mit über 10 % gleich einmal 30 Höhenmeter hinauf – und das Runde für Runde. Schlussendlich wurden wir alle eingeholt, Spaß gemacht hat es auf jeden Fall, eventuell kommen wir zurück…