Polog: Man sollte sich nur an die Startlinie stellen, wenn man 100% gesund und fit ist, nicht wenn man selber denkt (Gattin hat mich gewarnt), es ist nicht so schlimm und des geht schon irgendwie. Eine sportliche Aktivität um 5 Stunden herum geht dann leicht verschnupft auch …. Irrglaube – ganze Woche schon aus den Nebenhöhlen gerotzt (sorry grauslich), ob es eine Allergie oder wieder mein Nebenhöhlen-Problem ist, kann ich leider nicht sagen – ich wollte dieses Event nur finishen, unter 5h war das Ziel, welches ich auch mit meinem Problem schaffen wollte – aber dieses Vorhaben war dann für die „Fisch“ oder fürs Seegras (in diesem Fall im Kanal) – der große silberne X-Bionic-Gaul hat mir unter der brutalen Sonne von Samorin wieder (wie 2019) einen ordentlichen Tritt verpasst – aber dazu später.

Raceday:

Leider gehts ohne meine größten 2 Fans (Ben leider nicht fit) um 06:00 Richtung Samorin – Start meiner AK 45-49 gsd schon um 09:20 – haben ein Topwetter laut Prognosen vor uns – soll dann später ziemlich heiß werden.

Swim:

Beim Warten auf den Start brannte die Sonne schon ordentlich auf die Neoprenhaube u. Veranstalterhaube – von der Neoprenhaube wollte ich mich sofort befreien, aber um 09:22 als mein Martyrium dann endlich los ging, war ich sehr froh, dass ich die beiden Hauben beim 17° kalten Wasser auf hatte. Die ersten 250m hatte ich irgendwie eine kleine Luft-Panik-Kälte-Attacke (nicht 100% fit), welche sich dann mit der Zeit gab und ich weiter das Seegras unter mir streifte und ich nur so schnell wie möglich den ersten Part hinter mich bringen wollte. Teilweise roch es aus sehr komisch in diesem Kanal, aber immer noch besser als wie bei meinem ersten Antritt in Samorin 2019, wo wir in der Donau schwimmen mussten.

Nach 36min17sec war es dann endlich geschafft – langsam laufe ich den Sand hinauf und schaffe es wieder nicht, den Neo über die Uhr zu ziehen – ich gehe ein paar Schritte (was ich sonst eigentlich beim Wechsel nicht mache) und befreie mich von den Schwimmutensilien …

Bike:

Sehr faires Rennen, (gegenüber Jesolo) nur konnte ich um 20Watt Schnitt (ist leider einiges auf 90km) weniger als in Jesolo treten, was ich auch auf meine köperliche Verfassung schieben muss. Hat sich aber ok angefühlt. Das letzte Drittel war dann schon mühsam bei Gegenwind nach Samorin – die brutale Ernüchterung kam dann nach meiner Lieblingsdiszipin ….

Run:

2te Wechsel funktionierte auch nicht so schnell wie sonst, war doch ordentlich angenockt.

Nach den ersten Metern spürte ich schon oberhalb beider Leisten ein ziehen, Magen wars nicht – so ähnlich wie Seitenstechen auf beiden Seiten – musste sofort das Tempo reduzieren – danach war es nur mehr eine Qual. 

Hab mich gefühlt wie bei meinem Comeback (nach Verletzung) in Podersdorf 2023, wo ich mich auch über die ganze Laufstrecke geschleppt habe. Die langen Wechselzeiten und die schwache Laufperformance haben mir SUB 5h gekostet – nach 05:01:25 war es dann ENDLICH geschafft – 2027 muss es/er (hoffentlich) viel schneller „laufen“ – angemeldet bin ich schon mal ….

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