Eigentlich habe ich mir letztes Jahr geschworen, nie wieder in Samorin zu starten … Schwimmen in der Donau lag mir nicht, die Radstrecke auf der Autobahn war eintönig und das Laufen auf den vier verschiedenen Untergründen war auch nicht so der Burner …

6 Wochen nach dem Event flatterte dann ein Mail in mein Postfach: „Your personal invitation to THECHAMPIONSHIP 2022“, als 7ter der AK habe ich mich qualifiziert 😊 Na gut, einmal geht’s noch …

Training über den Winter lief durchwachsen, kleine muskuläre Probleme dürften in meinem Alter schon normal sein 😊 Ende Februar erwischte uns dann auch noch Corona, 1 Woche komplett Pause, danach 2 Wochen leichtes Training mit tw. extrem hohen Puls. Wirklich gut lief es erst die letzten 4 Wochen …

Samstag, 21. Mai:

Am Vormittag noch gemütlich Bike Check und einlaufen. Mittags holten wir uns bei Romans Bistro noch den obligatorischen Burger am Vortag vor dem Wettkampf und dann fuhren wir nach Samorin.

Beim Startersackerl holen haben wir gleich die ersten bekannten Gesichter getroffen. Einmal kurz durch die Expo den Rucksack holen. Wirklich viel gab’s eh nicht zum Schauen, 5-6 Stände, das war’s … Pickerl kleben, Radl nochmal kontrollieren und ab in die Wechselzone. Ein Kaffee und noch ein bisschen plaudern am Sailfish Stand und ab geht’s zurück nach Hause.

Sonntag, 22. Mai:

Dank der neuen Autobahn sind wir nun in 45 Minuten in Samorin. Rad hat in der Wechselzone gut geschlafen. Gels, Flaschen montiert, Sackerl befüllt und auf geht’s zum Start zur Donau. Wir schauen noch etwas den Profis beim Schwimmausstieg zu.

Schwimmen:

Kurz nach 10 Uhr rein in den Neo und ab in den Vorstartbereich, mein erstes Rennen als M40 … 3 Minuten vor dem Start durften wir ins Wasser und zu den Startbojen schwimmen. Massenstart ist einfach geiler! 😊

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Der Startschuss ertönte und los gings 900m gegen den Strom, etwas anstrengend, aber ich komm ganz gut rein und schwimm in einer Gruppe. Nach der Wende dann mit dem Strom zurück, Pace war gut … die letzten 100m mit Seitenströmung waren ziemlich anstrengend und ich wurde etwas abgetrieben.

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Nach 39 Minuten lief oder wankte ich ins Wechselzelt, mir war schwindlig und ich war einfach nur froh im Wechselzelt zu sitzen … Gel rein, Kompressionssocken an – tat mir ein wenig schwer damit – und nach fast 9 Minuten saß ich am Rad … etwas grantig wegen dem verpatzten Wechsel und mit etwas Wut im Bauch …

Radfahren:

Dafür hatte ich gut Haxen beim Radln, bin gleich von Beginn an konstant zwischen 250 und 260 Watt gefahren, mit Rückenwind die ersten 40 km in 56 Minuten. Die Strecke war etwas abwechslungsreicher als letztes Jahr mit ein paar Zuschauer in den Ortschaften. Ernährungsplan auch genau eingehalten. Nach etwas mehr als 45 km kam dann die Wende und schon gehts zurück mit ordentlichem Gegenwind. Klein machen und weiter konstant treten.

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Nach 92,7 km erreichte ich wieder die Wechselzone und war voll happy über die tolle Radzeit. 2:29 mit einem Schnitt von über 37 km/h und 255 Watt NP.

Laufen:

Der zweite Wechsel ging deutlich schneller, nun noch einen soliden Halbmarathon über die Bühne bringen! Erster Kilometer ging super, kaum Übergangsprobleme … doch dann machte der linke Oberschenkelmuskel zu. Bei km 2 wollte ich schon stehenbleiben und einfach nur heimfahren … biss mich aber dann doch durch und Jacky pushte mich wo sie nur konnte immer weiter.

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Wie auch schon letztes Jahr, fand ich auch nicht wirklich einen Rhythmus. Vor allem das hohe Gras und die unebene Aschebahn waren sehr mühsam … Auch wenn ich mit dem 1:55 Halbmarathon gar nicht zufrieden sein kann, war der Lauf einfach für die Birne gut. Kopf besiegt Körper und aufgeben ist keine Option 😊

Den Zieleinlauf bei 5:17:37 versuchte ich trotz der Schmerzen zu genießen 😊

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Fazit:

Heuer hat mir das Event deutlich besser gefallen, Schwimmen war nicht ganz so hart wie letztes Jahr, Radstrecke viel schöner und die Laufstrecke – naja mit den 3 verschiedenen Untergründen werde ich wohl nie warm …

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Da man sich für den Bewerb qualifizieren musst war die Konkurrenz extrem stark! Da nur die besten hier starten durften, war mehr als der 27. Platz in der AK von 30 nicht drinnen.

Jetzt habe ich noch 3 Monaten bis zum Ironman 70.3 Zell am See, mit dem Bewerb habe ich ja noch eine Rechnung von 2018 offen! Diesmal wird’s hoffentlich kein Swim-Run Bewerb 😊

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