Das Wetter war an diesem Wochenende alles andere als warm: 8 Grad
Aber immerhin war dann der Stubenbergsee mit seinen 17 Grad fast erträglich. Die Schwimmstrecke wurde, aufgrund der niedrigen Temperatur, von 2000m auf 1500m gekürzt.
Ich liebe diese Energie am Start – das knistert, das ist positive Aufregung, für mich SEHR emotional. Beim Schwimmstart habe ich mich eher im letzten Drittel eingeordnet, was absolut in Ordnung war. Dann der Startschuss – alle Athlet*innen gleichzeitig rein – ein bisschen beängstigend. Die ersten 50 m hatte ich ziemliche Panik, aber schlussendlich konnte ich mich selber beruhigen und fing an zu „ziehen“. Quasi mein „Mantra“ – gleichmäßig ziehen, atmen und nach vorne schauen. Immer eine Boje nach der anderen „abklappern“. Als ich dann langsam die Zuschauer*innen hörte, war es nicht mehr weit. Ein schönes Gefühl. Ich brauchte in etwa 35 Minuten für die Schwimmstrecke und war sehr zufrieden mit meiner Zeit.
Dann schnell rauf auf´s Rad, 80 km Rennstrecke lagen vor mir. Leider kam zur Kälte dann auch noch der Wind dazu. Die Strecke war sehr hügelig und ich habe versucht die Anstiege kräftesparend zu absolvieren. Aber bergab gab ich natürlich ALLES! Die Menschen rund um die Strecke waren einfach extrem motivierend. Einfach herrlich, ich kam mir wie ein Profi vor, wieder sehr emotional für mich. Schlussendlich kam ich in einer Zeit von 3:08 in der Wechselzone an. Für 1000 Höhenmeter bin ich auch mit dieser Zeit absolut zufrieden!
Zu guter Letzt folgte dann die Laufstrecke mit ihren 18km. Das entspricht fünf Runden um den wunderschönen Stubenbergsee. Zum Glück erhielten die Athlet*innen nach jeder Runde ein Armband, sonst hätte ich mich fix verzählt. Ich war so fokussiert, mein Kopf war auf Laufen eingestellt. Ich hatte beim Laufen eine Mischung aus Rücken- und Gegenwind. Ich dachte mir nach jeder Runde: „Wow, meine Beine fühlen sich so leicht und gar nicht müde an!“
Meine persönlichen Supporter Leo, Daniela und Heinz waren gefühlt ÜBERALL! Das war so schön und natürlich wieder sehr emotional für mich. Die Tränen waren nicht mehr aufzuhalten. Vor allem bei der letzten Runde… und dann kam ENDLICH der Einlauf ins Ziel!
DAS ist einer der schönsten Momente für mich! Dazu kam dann noch der 2. Platz in meiner Altersklasse. Meine Laufzeit: 1:37. Was für ein Karussell der Gefühle! Wie schon öfters erwähnt: SEHR EMOTIONAL!!!!
Mein besonderer Dank geht an meinen Mann Leo für seine Unterstützung. Leo, ohne DICH wäre das alles nicht möglich! Danke auch an die liebe Daniela für das Anfeuern und Dabei-sein. Und natürlich den Rest meiner Familie, die mir alles abnehmen, damit dieses zeitintensive Training überhaupt möglich ist.
Eine Person möchte ich noch besonders hervorheben, denn diesen Erfolg habe ich meiner persönlichen Trainerin Renate Pflamitzer, die mich so genial auf diese Wettkämpfe vorbereitet, zu verdanken. Sie sagt zwar immer: „Die Leistung erbringst du!“ ABER ohne deine
Unterstützung und deinen Glauben an mich würde es nicht funktionieren. DANKESCHÖN!! Du bist die beste Trainerin!!! ICH MAG DICH SEHR! 🥰💐

