Ironman 70.3 Marbella

Endlich war es so weit, nach den letzten harten Trainingswochen war die Vorfreude auf mein erstes Saisonhighlight extrem groß & natürlich kam auch die Nervosität dazu in der letzten Woche! 😀

Am Donnerstag erfolgt die Anreise, erster Schock in Spanien am Flughafen – das Rad war da aber das andere Gepäcksstück stand noch in Wien. Hoffentlich geht es sich bis Sonntag aus dass ich alles habe und ich starte kann.

Am Freitag Nachmittag dann die Erleichterung, Gepäck war im Hotel und somit stand dem Rennen am Sonntag nichts mehr im Wege!

Gleich mal den neuen Neo im Meer testen.

Freitag Abend dann die WK Besprechung und die Abholung der Startunterlagen.

Samstag Abend dann der Check in und um so näher der Start kam um so lockerer wurde ich, da ich wusste wie ich trainiert habe und ich nur die Ruhe bewahren muss und nicht Harakiri Aktionen am Sonntag riskieren muss.

Sonntag Früh um 05.00 Uhr Tagwache, dann ab zum Start nochmals in der Wechselzone alles checken und die Wege einprägen.

07.55 Uhr dann der Startschuss für die Age Group, 2 Minuten danach befand ich mich schon im Meer auf verkürzter Schwimmstrecke. Grund die Wetterbedingungen wie man danach erfuhr.

Das Meer zeigt sich nicht von seiner besten Seite – viel kälter als die Tage davor und ordentliche Wellen. Bei manchen dachte ich schon dass das Gel gleich wieder hochkommt 😀

Nach 23 Minuten war es überstanden und es ging ab in die Wechselzone und so schnell wie möglich zum Bike und ab auf die Radstrecke.

Die ersten 5km waren sehr schnell, danach kamen die ersten HM schon mal. Für die ersten 20km brauchte ich fast eine Stunde…..

Aber danach flog ich Richtung Wendepunkt – Höchstgeschwindigkeit laut Garmin 78 kmh, aber wo man runter fährt musste man wieder rauf und schon ging es langsam aber ständig bergauf wieder Richtung höchsten Punkt auf ca. 500 Meter.

Als man die Tafel sah nur mehr 10km bis Marbella waren viele bzw alle Teilnehmer froh – ab jetzt ging es wieder bergab Richtung T2. Beine noch etwas lockern das erste Hdyrogel einwerfen und ab in die Laufschuhe und raus auf die Strecke – nur mehr 21km.

Was ich laufen kann sah ich im Training schon – also ruhig bleiben und den Körper vertrauen bzw, auch auf diese hören.

Ersten km waren etwas schnell mit 3.45/km aber dann pendelte ich mich zwischen 3.55-4.00/km ein.

Teilnehmer um Teilnehmer überholte ich, GEILES Gefühl muss ich sagen 😊

Einziges Manko von Beginn an des Laufs – WC Pause oder durchziehen? Ich entschied mich dann fürs durchziehen weil ich unbedingut den Halbmarathon in unter 1:24h finishen wollte. Warum?

Eine Woche „trainingsfrei“ von meinen Trainer 😀

Am letzten KM explodierter ich dann aber doch noch aber ich konnte mich ins Ziel retten und nach 4:36:55 war alles überstanden und man war wieder gesund im Ziel – immer das wichtigste 😊

Schnell noch massieren und dann noch am Wolfgang warten.

In der Zwischenzeit wurde ich vom Flo schon informiert das ich 5. In der AK bin – nicht schlecht 😀 und dann die nächste erfreuliche Meldung von den vielen Verfolgern von daheim – 3. Schnellste Laufzeit in meiner AK, da kann man drauf aufbauen 😉

Wolfgang kam dann nach knapp 5:00:00 ins Ziel.

Nach dem Check Out schnell ins Hotel alles einpacken für die Heimreise morgen und dann nochmals aufs Gelände zur Siegerehrung und Slotvergabe für die WM in Südafrika.

Zuerst die Damen von älterster Klasse bis zur jüngsten, danach die Herren.

Wolfgang seine Klasse kam zuerst, dann das große Zittern geht es sich aus oder nicht.

Renate war ja schon fix seit Zell dabei.

Und mit dem letzten Slot in seiner AK schaffte es Wolfgang zur WM – Erleichterung à Details gibt’s dazu im Bericht vom Wolfgang sicher!

Ich war nach dem finishen am überlegen – wenn es sich ausgeht soll ich oder soll ich nicht das war die Frage

Sogar bei der Slotvergabe wusste ich es noch nicht ob ich den Platz nehme oder nicht.

Eigentlich seit Herbst mein Ziel dies zu schaffen und jetzt die Gedanken……

Naja dann nach gefühlten Stunden kam es endlich zu meiner Klasse.

5 Slots gab es in meiner Altersklasse somit war klar ich hab den Platz fix in der Tasche 😊

Kein Zittern etc. und dann war klar Chance ergreifen das Erlebnis Ironman WM erleben und ab nach Südafrika, wer weiß wieviele Chancen ich hier für noch habe bzw. haben will 😉

Fazit von mir und meiner Einstellung zu diesen Thema WM (einige kenne meine Einstellung/Meinung dazu)

Wenn ich es schaffe dann will ich nicht als 20. oder so in meiner AK zu einer WM reisen. NEIN genau so wie es mir gestern gelungen ist – weit vorne in meiner AK 😉

Somit steht mein zweites Saisonhighlight auch fest.

IRONMAN WORLDCHAMPIONSHIP 70.3 Südarika

Naja jetzt ist mal eine Woche Lust und Laune Training angesagt vl auch noch etwas länger 😀

Ja und dann geht’s wieder ans trainieren für zuerst die STAATS Halbdistanz in Obertrum und für die WM Anfang September.

Und noch etwas gibt es zu sagen:

Danke an alle fürs Verfolgen, mitfiebern vorm Livetracker & für die Gratulationen!!!

GEILER Verein 😊

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