Dieses Jahr ist es wieder soweit – ich habe meinen ersten Sprint Triathlon 2017 bestritten. Nach drei Sprints 2015 und Knieproblemen habe
ich 2016 pausiert und jetzt schau ma mal was 2017 so bringt. Das Laufen ist meine schwächste und nicht gerade liebste Disziplin und daher würde ich ja am liebsten Duathlon Schwimmen – Radeln machen, aber ein Sprint Triathlon geht sich immer irgendwie aus.

Vor Ort in Neufeld treffe ich einige Vereinskollegen – ein tolles Gefühl wenn man nicht alleine ist sondern Mitstreiter und (erfahrene) Teamkollegen hat. Die Wechselzone bereite und beschlichte ich so wie ich es für am effizientesten halte, aber leider haben all diese Überlegungen nix gebracht wenn ich nach dem Wettkampf die Zeit anschaue die ich dort verbracht habe… ich wurde schon gefragt ob ich dort Kaffe trinke…

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Na gut, alles ist vorbereitet. Wir hören uns kurz vorm Start am Ufer die Wettkampfbesprechung an und dann kurz einschwimmen. Das Wasser ist kühl, aber nicht kalt, ich schwimme ohne Neo (sonst würde ich noch mehr Zeit in der Wechselzone verplempern). Damen-Massenstart beim Schwimmen, in dieser Form das erste Mal für mich. Da gehts gleich zur Sache, überall Füße und Hände und Wasser. Irgendwann hab ich meinen Rhytmus gefunden und ich paddle dahin. Zwischendurch blendet die Sonne und daher gaanz
schlechte Sicht auf die Orientierungsboje, irgendwie gehts schon…

Endlich am Ufer, rausgestolpert aus dem Wasser hinein in die Wechselzone (Schwimmen: 16 Min.). Oh Mann… die Füße sind aber nass… schnell hineinfudeln in die Socken, Schuhe, Helm und Sonnenbrille, das Radl geschnappt und los gehts. Am Bike bin ich voll am Treten, das ist MEINE Lieblingsdisziplin. Ich überhole in einer Tour, zack zack und werde nie überholt. Die leichten Anstiege sind kein Problem, volle Wäsch!! gib ihm!! Ich schwanke ob ich wirklich voll treten soll oder doch noch was fürs Laufen aufsparen soll und während ich mich nicht entscheiden kann rase ich dahin bis zur Wechselzone. Ich brauche 34 Min für 19,8km.

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Wechselzone, Radl hinstellen, hinein in die Laufschuhe, loslaufen. Und auf einmal merke ich, dass ich mich auf der Radstrecke befinde und werde von Helfern gleich zurückgeschickt. Uff… alles zurück, die Wechselzone nochmal komplett durchlaufen und hinaus auf die Laufstrecke. Geh bitte!! Wie ärgerlich, Energie und Zeit verpulvert für nix. Ein Blick auf die Uhr – ca 5 Min Pace, nicht schlecht für mich, bin ich doch im Training max 6 Pace gelaufen und das nur 4km weit… ein paar Mal… pro Forma… das Laufen ist ja sooo faaad… Die Geschwindigkeit halten und fertig denke ich! Alles passt, ich komme gut und außer Atem ins Ziel (Laufen 25min 50sec). Da wartet schon die Renate auf mich und gleich kommen auch die anderen vom LTC – hurra, wir haben es alle gut geschafft!

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Es war ein wunderschöner Wettkampf und ich weiß jetzt woran ich arbeiten muss: bei der Wettkampfbesprechung aufpassen wohin man Radeln bzw Laufen muss, beim Schwimmen schneller meinen Rhytmus finden und mich mehr trauen und Laufen generell mal von Grund auf erlernen. Ich bin ja nur froh, dass nach diesem Sprint am SA Abend für Sonntagmorgen noch genügend Saft für eine schöne 113KM Ausfahrt mit der LTC Radlgruppe da war.

Zeiten: Gesamt 1h 21min, Swim 16:02, Bike 34:39, Run 25:50
6 Platz von 21 in der AK, Gesamt 140 von 325, Damen 24 von 103

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