Nachdem ich mir Jahr für Jahr vornehme beim Triathlon in Pöttsching zu starten, war es also heuer endlich soweit. Vieles hat man ja schon im Vorfeld von dem Bewerb gehört, wie zum Beispiel dass die Rad- bzw. Laufstrecke sehr selektiv sind, dass es zwei Wechselzonen gibt und das die After Race Party schon legendär sein soll. Von all dem konnte ich mich also vergangenes Wochenende selbst überzeugen. Mitstreiter vom LTC an diesem Tag waren Robert Lang, Franz Taferner, Markus Weigl, Thomas Koller und Michael Gumpinger.

Erste organisatorische Hürde an diesem Tag ist das Herrichten seiner sieben Sachen in den beiden Wechselzonen, die doch ein Stück weit auseinander liegen. Selbst für Athleten mit 21 Jahren Wettkampferfahrung wie unserem Herrn Obmann ist das eine Herausforderung vor dem eigentlichen Bewerb (Vielleicht hilft da so eine nette Checkliste „Was brauch ich alles bei einem Triathlon“ weiter). Da brauch ich mir also nicht den Kopf darüber zerbrechen, wenn ich damit meine Schwierigkeiten habe. Wenn dann endlich alles ein seinem Platz ist, kanns auch schon losgehen. Geschwommen wird in einem relativ seichten Badesee, meistens, so wie heuer, ohne Neoprenanzug, was mich als nicht so begnadeten Schwimmer besonders freut. Nach einer Runde mit 800m habe ich aber gottseidank wieder Land unter den Füßen. Ein kurzer Blick auf die Uhr hebt meine Stimmung nicht sonderlich, sorgt aber für Motivation beim Radfahren und Laufen. Zu Beginn des Radsplits kann ich relativ schnell Plätze gut machen. Die fast schon blasphemische Beschreibung der Radstrecke auf der Homepage des Veranstaltervereins („komplett flach“) ringt mir jedoch schon bald innerlich ein Schmunzeln ab. Die flachen Stellen muss man da echt mit der Lupe suchen. Durch die vielen Hügeln vergehen die beiden Radrunden aber relativ schnell und ich steig schon etwas angeschlagen vom hohen Anfangstempo – hab mich da etwas von einem Staffelfahrer verleiten lassen 😉 – vom Rad. Rein in die Laufschuhe geht’s auf die „komplett flache“ Laufstrecke (das mitm Schmunzeln haut nicht mehr so wirklich hin, auch nicht innerlich), die aufgrund der Regenfälle der letzten Tage auf 3 Runden a 2,5 km verkürzt wurde und nun komplett auf Asphalt ist. Nach ca. 1,5 Runden erkenn ich schon von weitem den unverkennbaren Laufstil von Franz. So schlecht kann ich also nicht unterwegs sein. Bekannte Gesichter unter den Zuschauern rufen mir dann irgendwelche Platzierungen zu, die ich nicht recht glauben kann und ziemlich kraft- und saftlos rette ich mich schlußendlich über die Ziellinie. Gesamtrang 5 und Platz 2 in der Burgenland Wertung lassen die schmerzenden Beine dann aber schnell wieder vergessen.

Mit Platz 1-3 bei den Landesmeisterschaften war die Mannschaftsleistung vom LTC an diesem Wochenende doch sehr ansehnlich (auch wenn der Herr Obmann mit seiner Leistung nicht zufrieden ist).

Schade dass ich diesen netten Bewerb nicht schon früher gemacht habe, bis auf die Beschreibung der Rad- und Laufstrecke auf der Homepage hält er was er verspricht.  

Zum Abschluss der Saison gibt’s für mich dann noch die Halbdistanzen in Podersdorf und Königsdorf bevor die Haxn dann komplett hinüber sind, achja und nicht zu vergessen die Regenerations Season End Party.  

 

Ergebnisse: 

http://www2.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=3541&lang=de

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